Heffalump - Ein neuer Freund für Winnie Puuh

Kinostart: 31.03.05
2004
Filmplakat: Heffalump - Ein neuer Freund für Winnie Puuh

FBW-Pressetext

Die neuen Abenteuer der putzigen Bewohner im Hundertmorgenwald sind bewußt einfach gehalten, bieten Abwechslung und machen Spaß. Altersempfehlung: ab 3 Jahren.
Prädikat wertvoll

Filminfos

Gattung:Animationsfilm
Regie:Frank Nissen
Drehbuch:Brian Hohlfeld; Evan Spiliotopoulos
Weblinks:filmsortiment.de;
Länge:68 Minuten
Kinostart:31.03.2005
Verleih:Buena Vista Filmverleih
Produktion: Walt Disney Animations Studios
FSK:0

Jury-Begründung

Prädikat wertvoll

Sichtlich an das jüngste Kinopublikum wendet sich die Fortführung der Abenteuers von Winnie Puuh und seiner Freunde im Wald - des Ferkels, des Tigers, des Esels und des kleinen Känguruhs, das diesmal in den Mittelpunkt der Handlung rückt. Bereits die Vorlage des Bilderbuchs hatte ja etwas Beschauliches, Beruhigendes, Harmonisierendes, stellte eine für Regentage bestens geeignete Gegenwelt dar – so wurde im Ausschuß formuliert. Der Film unternimmt konsequenterweise nicht den Hauch eines Versuchs, die Erwartungen erwachsener Zuschauer gleich mit zu befriedigen, was in anderen Kinderfilmen geradezu ein Muß geworden zu sein scheint.

Alle Figuren, auch die neu eingeführten Heffalumps, die nichts anderes sind als Disney-Elefanten, entpuppen sich als jederzeit liebenswert, tragen ihre Konflikte unter sich aus und delegieren Angst und Gefahren niemals an die Zuschauer. So entsteht eine heile, in sich befriedete Welt, die freilich auch einem gewissen Schematismus Tribut zollen muß, den man aus anderen Disney-Filmen jüngeren Datums kennt. Auch der Zeichenstil gibt sich erkennbar als nicht auf der Höhe der Zeit, was dem Film im Ausschuß sowohl als Lob als auch als Tadel ausgelegt wurde.

Bemängelt wurde allerdings einhellig die Synchronisation sowie die wenig ansprechenden, ebenfalls übertragenen Lieder. Daß „Heffalump“ den Versuch unternimmt, eine andere Sorte von Honig für gestreßte Kinderseelen einzusetzen als die Dutzendware des Fernsehens, schon dieser Versuch verhalf dem Film zu einem Prädikat.