Aufgaben & Ziele

Prädikate geben Orientierung in der Medienflut

Wir empfehlen gute Filme

Die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) begutachtet filmische Produktionen auf ihre Qualtität und zeichnet herausragende Werke mit den Prädikaten „wertvoll" und „besonders wertvoll" aus. Die Prädikate sind Empfehlungen für herausragende Filme, schaffen Orientierung im vielfältigen Angebot.

Gütesiegel für Filme aller Genres

Die unabhängigen Jurys der FBW bewerten Filme auf Antrag: Deutsche und internationale Produktionen, kleine Arthouseperlen und Mainstream, Kurz- und Langfilme, Dokumentarfilme. Die Prädikate sind begehrte Auszeichnungen für Filmemacher.

FBW-Filmempfehlung: Unabhängig, kompetent und aktuell

Die Bundesländer benennen Experten aus den unterschiedlichsten Medienbereichen, die als unabhängige Gutachter ehrenamtlich für die FBW tätig sind, insgesamt 85. Aus diesem Pool von Experten werden fünfköpfige Jurys gebildet, die in immer neuen Konstellationen zusammen kommen und gemeinsam Filme sichten. Bewertet werden die Filme innerhalb ihres Genres nach Kriterien der Filmanalyse.

Die Begründungen der Jury werden als Information für Kinogänger und Mediennutzer veröffentlicht.  Sie leisten so auch einen Beitrag zur Diskussion um die inhaltliche und ästhetische Qualität und den kulturellen Wert von Medien. Die FBW wird daher anerkannt als  älteste deutsche Filmförderung mit wichtigen gesellschaftlichen und kulturellen Aufgaben. Im Laufe der Jahre hat sich die Filmbewertung im Sinne eines Wandels des Kulturbegriffes geöffnet.

Filmförderung mit Prädikat

Die Auszeichnungen der FBW qualifizieren für die Film- und Medienförderung. Dies gilt für einzelne Länderförderungen entsprechend deren Landesgesetzen zur Auszeichnung und Dotierung für Kinoprogrammpreise. Darüber hinaus werden für Filme mit einem Prädikat "besonders wertvoll" Fördermittel der Filmförderungsanstalt (FFA) in Berlin gewährt. Gemäß Filmförderungsgesetz (FFG).

Für Langfilme mit dem Prädikat "besonders wertvoll" wird laut § 22 des FFG die erforderliche Referenzschwelle von 150.000 auf 100.000 Besucher gesenkt ab der Referenzgelder für nachfolgende Filmprojekte vergeben werden.

Gemäß § 23 FFG wird die Referenzschwelle bei Debüt- und Kinderfilmen sowie Filmen mit einem Herstellungsbudget von unter 1 Mio. mit dem Prädikat "besonders wertvoll" von 50.000 auf 25.000 Besucher gesenkt. Diese Filme sowie Dokumentarfilme ab 25.000 Besuchern werden mit Prädikat "besonders wertvoll" in den Stand von 150.000 Referenzpunkten gehoben.

Laut § 41 FFG werden Kurzfilmen bis zu einer Länge von 15 Min. mit Prädikat "besonders wertvoll" 10 Referenzpunkte zuerkannt. Hochschul- oder Erstlingsfilme werden auch bei einer Vorführdauer bis zu 45 Minuten in der Referenzförderung berücksichtigt.

In § 53 FFG, Referenzförderung für Verleih- und Vertriebsunternehmen, finden die §§ 22 und 23 entsprechend Anwendung, in dem für Filme mit dem Prädikat "besonders wertvoll" eine Schwellensenkung erfolgt.

Detailliertere Informationen zur Filmförderung der FFA finden Sie unter www.ffa.de.