Nomaden der Lüfte - Das Geheimnis der Zugvögel

Kinostart: 04.04.02
2001
Filmplakat: Nomaden der Lüfte - Das Geheimnis der Zugvögel

FBW-Pressetext

Spektakuläre Flug- und Bewegungsaufnahmen von Vögeln in aller Welt in einer großartigen Hommage an die Wunder der Natur.
Prädikat besonders wertvoll

Filminfos

Gattung:Dokumentarfilm
Regie:Jacques Perrin; Jacques Cluzaud; Michel Debats
Darsteller:Philippe Labro; Jacques Perrin
Drehbuch:Jaques Perrin; Stéphane Durand
Weblinks:filmsortiment.de;
Länge:98 Minuten
Kinostart:04.04.2002
Verleih:Kinowelt
Produktion: Galatée Films/France 2 Cinéma/France 3 Cinéma/Bac Films, Les Productions de la Guéville; Pandora Film Produktion; WDR; Wanda Vision; Eyescreen; Les Productions J.M.H; Télévision Suisse Romande;
FSK:0
Bildungseinsatz:matthias-film.de;

Jury-Begründung

Prädikat besonders wertvoll

Kein Dokumentarfilm im herkömmlichen Sinn, sondern eine Liebeserklärung an die Vögel der Erde und in besonderem an die Zugvögel: So offenbart sich Jacques Perrins außergewöhnliche Luftreise zu fast allen Orten der Erde, wo Zugvögel fliegen, ihre Sommer- und Winterquartiere einnehmen, wo sie ihre Nahrung finden und auch ihre Jungen aufziehen.

Mit großem materiellen Aufwand und unter Einsatz vielfältiger flugtechnischer Apparate sehen wir Bilder von unglaublicher Schönheit und noch nie erlebter Einmaligkeit. Die Zugvögel im Flug, einzeln oder in Formation , nahezu hautnah zu beobachten, ist sensationell. Ebenso spektakulär ist es zu sehen, daß die Zugvögel nicht nur über „menschenfreie“ Landschaften, sondern auch über Städte und Industrielandschaften fliegen. Paris und New York zum Beispiel als „Flugschneisen“ des jährlichen Vogelfluges - das ist schon sehr überraschend.

Die Leistungen der Kameraleute sind mit einem besonderen Lob zu bedenken. Ihr höchster Einsatz, zum Teil unter Lebensgefahr, ist offensichtlich. Die magisch schönen Bilder werden durch eine adäquate musikalische Begleitung, die allerdings nicht uneingeschränkt den Geschmack des Ausschusses getroffen hat, zu einer stimmigen Filmsinfonie verbunden. Die Neugierde des Beschauers wird durch den ganz spärlichen Kommentar zwar nicht befriedigt. Dies war aber wohl auch nicht Absicht eines Filmes, der neben der Freude am visuellen und optischen Erlebnis auch zum Nachdenken und Nachinformieren auffordern sollte.