Last Man Standing

Kinostart: 31.10.96
1996
Filmplakat: Last Man Standing

Kurzbeschreibung

In den 30er Jahren kommt ein Einzelgänger in eine texanische Grenzstadt und spielt zwei verfeindete Alkohol-Schmugglerbanden gegeneinander aus, so daß sie sich gegenseitig auslöschen.
Prädikat wertvoll

Filminfos

Kategorie:Spielfilm
Gattung:Actionfilm
Regie:Walter Hill
Darsteller:Bruce Willis; Bruce Dern; Christopher Walken
Weblinks:filmsortiment.de;
Länge:101 Minuten
Kinostart:31.10.1996
Verleih:Constantin Film Verleih GmbH
Produktion: New Line Cinema, New Line Cinema Corporation;
FSK:18

Jury-Begründung

Prädikat wertvoll

Das Schicksal verschlägt John Smith 1931 in das Städtchen Jericho an der mexikanischen Grenze. Er wird Zeuge eines gnadenlosen Bandenkrieges um die Vorherrschaft beim Alkoholschmuggel. Geschickt spielt er die beiden Mafiabanden gegenseitig aus, wobei er sich wechselseitig in die Dienste der verfeindeten Parteien stellt. Am Ende ist er der einzige Überlebende des Massakers, mit dem fast philosophischen Zitat: "Tot waren sie alle besser dran."

Routinier Walter Hill inszenierte opernhaft gewaltig, mit allen Versatzstücken der Genres Western- und Gangsterfilm, wobei hier erstmals der Schauplatz mafioser Auseinandersetzungen an die Quelle des durch die Prohibition lukrativen Alkoholschmuggels verlegt wurde. Eine durch den Bandenkrieg zur Geisterstadt mutierte Kulisse bietet reizvolle Kontraste für Kamerafahrten und optische Finessen bei den Showdowns. Ein hervorragendes Drehbuch setzte geschickt die Akzente für das immer wieder überraschende Wechselspiel von Bruce Willis zwischen den Fronten.

Willis spielt überzeugend seinen Part und vermittelt durch seine stoisch-ruhige Darstellung und seinen ebenso ruhigen Off-Kommentar eine ganz besondere Atmosphäre.
Ry Cooders eigenwillige musikalische Untermalung setzt den eindrucksvollen Bildfolgen seine Note auf. Alle Figuren neben Willis sind glänzend besetzt, Inszenierung, Montage und Ausstattung von hoher Qualität. Dies ist ein Epos der Gewalt, das in seiner Künstlichkeit als perfekt bezeichnet werden kann.