Hexe Lilli - Der Drache und das magische Buch

Kinostart: 19.02.09
VÖ-Datum: 05.11.09
2008
Filmplakat: Hexe Lilli - Der Drache und das magische Buch

FBW-Pressetext

Schon die gleichnamige Kinderbuch-Serie Hexe Lilli hat bereits Tausende von Kinderherzen verzaubert. Die Hexe Surulunda schickt das Hexenbuch mit Flugdrachen Hektor auf die Reise, um für sich eine würdige Nachfolgerin zu finden. Es landet bei Lilli. Kindgerecht erzählt der Film eine spannende Geschichte ohne sich beängstigender Elemente zu bedienen. Vor allem auch die heiteren humorvollen Szenen sprechen die jüngeren Altersgruppen an: Klassenzimmer werden überflutet, Affen und Ziegen ins Kinderzimmer gezaubert und Farbe in die graue Erwachsenenwelt gebracht. Manchmal müssen die Erwachsenen eben von den Kindern gerettet werden und nicht umgekehrt. Ein wahrhaft zauberhaftes Kinovergnügen.
Prädikat besonders wertvoll

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Filminfos

Gattung:Spielfilm; Kinderfilm
Regie:Stefan Ruzowitzky
Darsteller:Ingo Naujoks; Yvonne Catterfeld; Alina Freund; Pilar Bardem
Drehbuch:Stefan Ruzowitzky; Ralph Martin; Armin Toerkell
Weblinks:kinderfilmwelt.de; filmsortiment.de;
Länge:89 Minuten
Kinostart:19.02.2009
VÖ-Datum:05.11.2009
Verleih:Walt Disney
Produktion: The Walt Disney Company (Germany) GmbH, blue eyes fiction, Trixter Film, Steinweg Emotion Pictures, Babelsberg Film, Classic, Dor Film West
FSK:0
Förderer:FFA; MBB; FFF Bayern; DFFF

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Jury-Begründung

Prädikat besonders wertvoll

Auf der Grundlage der aus Buch und TV-Serie bekannten Figur Hexe Lilli ist die exzellente Wahl der Hauptdarstellerin hervorzuheben. Alina Freund kommt dem bekannten Bild der Hexe Lilli mit roten Haaren und Sommersprossen sehr nahe. Die Ähnlichkeit wird unterstützt vom wunderbar natürlichen und agilen Spiel der Protagonistin.

Die Juroren loben die kindgerechte Inszenierung mit einem guten Augenmaß für den Spannungsbogen. Er überfordert Kinder nicht und nimmt auch Erwachsene durch kurzweiliges Spiel mit. Die einfallsreich gestalteten Zaubereien im Kinder- und Klassenzimmer sind besonders gelungen und hervorzuheben. Die Weltverbesserungsmaschine erscheint bildgewaltig. Ihr Bedrohungspotential erhält die Szene aber durch die Armee der Hypnotisierten. Die Kennzeichnung der Hypnotisierten durch schlichte Graufärbung ist als Stilmittel für Kinder gut zur Einordnung und zur Distanzierung geeignet. Eine klare Gut-Böse-Zeichnung ist bei allen Charakteren deutlich zu erkennen. Überzeichnungen, wie die des Hieronymus, erleichtern dabei die Orientierung für die Zielgruppe der Kinder.

Die geglückte Wahl des Schauspielerensembles wird von der Spielsicherheit der agierenden Kinderdarsteller unterstrichen. Die Annäherung an das andere Geschlecht erfolgt feinfühlig und sympathisch. Außergewöhnlich stellt sich die Professionalität der Kinder im Umgang mit Hektor, dem animierten Drachen, dar. Dessen Besetzung mit der Stimme von Michael Mittermeier ist zudem köstlich. Wohltuend wirkt bei dieser Kinderbuchverfilmung auch das komplett in der Kinderwelt verhaftete Design und die altersgerechte, nicht zu stark jugendgemäße Sprache.