Final Call

Kinostart: 03.02.05
2004
Filmplakat: Final Call

FBW-Pressetext

Entführung, Erpressung, korrupte Polizisten - nicht ganz neu. Aber Handys als "Hauptdarsteller" geben der Geschichte Pfiff. Die Spannung wird geschickt gesteigert, das Tempo ist atemlos.
Prädikat wertvoll

Filminfos

Gattung:Thriller
Regie:David R. Ellis
Darsteller:Kim Basinger; Chris Evans; Jason Statham
Drehbuch:Chris Morgan; Larry Cohen
Weblinks:filmsortiment.de;
Länge:94 Minuten
Kinostart:03.02.2005
Verleih:Warner
Produktion: New Line Cinema, Electric Entertainment Production;
FSK:12

Jury-Begründung

Prädikat wertvoll

Von Anfang an zeichnet sich der Thriller durch eine temporeich inszenierte, stimmige Handlung aus, durch die er sich stellenweise dem Genre der Actionfilme annähert. Als dramaturgischer Kunstgriff wird die Handlung auf die grundlegende Notwendigkeit der Aufrechterhaltung des zufälligen Telefonkontaktes zwischen der entführten Mutter und dem Jugendlichen aufgebaut. Alle wesentlichen Entscheidungen, die im weiteren Verlauf zu treffen sind, haben dieser Prämisse zu folgen. So kann der Junge der zuständigen Person bei der Polizei sein Handy nicht übergeben, um die Ermittlungen auszulösen, weil der Funkkontakt abzubrechen droht. Auch die eher übliche Verfolgungsjagd erhält so vor einem zu durchfahrenden Tunnel eine wörtliche Wendung. Als er nur mit der gefundenen Waffe rechtzeitig an den notwendigen Akku kommt, werden sowohl die Polizei als auch die Entführer auf ihn aufmerksam. Schließlich werden die Aufdeckung des Korruptionssumpfes innerhalb der Polizei und die letzte Auseinandersetzung mit einem der Entführer per Handy entschieden.
Rein handwerklich (Kamera, Schnitt) und beim Einsatz der Musik wird der Film seinem Genre vollauf gerecht. Das Tempo ist rasant, Aufbau und Steigerung der Spannung sind nahezu perfekt.