Felix 2 - Der Hase und die verflixte Zeitmaschine

Kinostart: 16.02.05
2005
Filmplakat: Felix 2 - Der Hase und die verflixte Zeitmaschine

FBW-Pressetext

Steinzeit, Ägypten, Wikinger, Ritterzeit und Indianerland: Kindgerechte Abenteuer des unternehmungslustigen Hasen mit einer Zeitmaschine.
Prädikat wertvoll

Filminfos

Gattung:Animationsfilm
Regie:Giuseppe Maurizio Laganà
Drehbuch:John Paisley; Mark Slater; Marlowe Weisman; Gabriele M. Walther (n.d. Kinderbüchern von Annette Langen u. Constanza Droop)
Weblinks:filmsortiment.de;
Länge:82 Minuten
Kinostart:16.02.2005
Verleih:Universum
Produktion: neue deutsche Filmgesellschaft mbH, Caligari Film; MIM Mondo Igel Media; ZDF;
FSK:0

Jury-Begründung

Prädikat wertvoll

Der Hase Felix geht wieder einmal auf eine weite Reise, diesmal jedoch nicht nur durch fremde Länder, sondern auch durch verschiedene Epochen, denn bei einem Museumsbesuch gerät er in einer fehlerhafte Zeitmaschine.

So ganz und gar konnte sich der Bewertungsausschuss mit Felix’ neuen Abenteuern nicht anfreunden, denn allzu offensichtlich ist der Film Teil eines erfolgreich ausgeklügelten Markenproduktes, fand ein Teil des Ausschusses. Auch schien der Erzählrhythmus des Films eher für ein häppchenweises DVD-Abspiel zu Hause geeignet als für eine durchgehende Kinovorführung. Teile des Bewertungsausschusses stießen sich auch an den vermittelten teilweise antiquierten Weltbildern, vor allem in den Episoden bei den Indianern und Wikingern.

Zweifellos aber vermittelt „Felix 2“ der angepeilten Zielgruppe der vier- bis sechs-jährigen Kinder ein positives Welt- und Persönlichkeitsbild und die üblichen wertzuschätzenden Botschaften vom Wert der Freunde und von der Offenheit gegenüber fremden Kulturen. Der handwerklich und technisch solide gestaltete Film folgt einer der Altersgruppe angemessenen eindeutigen Gut- und Bösezeichnung.
Nach längerer Diskussion entschied sich der Bewertungsausschuss zur Erteilung eines Prädikates.

„Felix 2“ reiht sich nahtlos in jene positive Art von Kinderfilmen ein, bei denen Eltern unbesorgt sein können, ihren Nachwuchs mit angemessen spannenden und keinen Moment ästhetisch oder inhaltlich überfordernden Geschichten auf einem gewissen Niveau unterhalten (und milde gebildet) zu wissen.