Der Zauberlehrling

Filmplakat: Der Zauberlehrling

FBW-Pressetext

„Hat der alte Hexenmeister sich doch einmal wegbegeben ……“ Jeder kennt den Anfang einer der berühmtesten Balladen Johann Wolfgang von Goethes. Und man weiß auch, wie es weitergeht: Der junge Zauberlehrling glaubt, die Zauberei ähnlich gut wie sein Meister beherrschen zu können. Doch dann gerät alles aus dem Ruder, und die Geister, die er rief, wird er nicht mehr los. Kultur Kubik hat es sich zusammen mit der Regisseurin Kerstin Höckel zum Ziel gesetzt, die Worte des großen Dichters filmisch umzusetzen. Der Stil des unterhaltsamen Kurzfilms erinnert dabei an die großen Märchenverfilmungen der DEFA und richtet sich ganz gezielt an ein junges Publikum, um die erste Begegnung mit Goethe ein wenig zu versüßen. Ein besonderes Highlight sind die zum Leben erweckten Besen, die in einer ganz wunderbaren Choreographie den Tanz der Geister, die außer Rand und Band geraten, aufs Parkett legen. Charmant und liebevoll inszeniert – ein zauberhaftes Werk.
Prädikat besonders wertvoll

Filminfos

Gattung:Kurzfilm
Regie:Kerstin Höckel
Darsteller:Dorian Brunz; Duo Desolato; Lukas Besuch; Merlin Pohse; Michael Wallner; Lion Wasczyk
Drehbuch:Kerstin Höckel
Buchvorlage:Johan Wolfgang von Goethe
Kamera:Oliver Köppel
Schnitt:Henrik Löchner; Philipp Schröppel
Musik:Marc Schubring
Länge:8 Minuten
Kontakt:info@kultur-kubik.de
Produktion: Kultur Kubik / Löchner & Kaminski GbR
Bildungseinsatz:filmsortiment.de; schulfilme-online.de;

Jury-Begründung

Prädikat besonders wertvoll

Der Film von Kerstin Höckel basiert auf Johann Wolfgang von Goethes berühmter Ballade vom Zauberlehrling, dessen Versuch, seinem Meister in der Kunst des Zauberns ebenbürtig zu sein, kläglich scheitert.

Sehr ambitioniert, mit großzügiger und detailgenauer Ausstattung und mit schönen verspielten Elementen angereichert, ist der Film im klassischen Erzählstil der Märchen der 50er Jahre inszeniert worden. Eine gute Kamera, eine passende musikalische Untermalung und eine präzise Montage sind weitere handwerkliche Pluspunkte der kongenialen filmischen Umsetzung der berühmten Vorlage. Nach dem Motto „Die Geister, die ich rief“ ist dieser Film sicherlich eine lehrreiche Vorlage für den Einsatz im schulischen Bereich.