Degegen gehalten wurde in erster Linie, daß der Film erst sehr spät "zur Sache kommt" und daß er besonders im ersten Teil unkonzentriert wirkt. Das ist vor allem auf ausgedehnte Milieuschilderungen zurückzuführen, die für die Entwicklung der Handlung und die Motivation der Personen in dieser Ausführlichkeit nicht erforderlich sind. Zum Schluß gibt es einige Sprünge in der Handlung, die die Verständlichkeit erschweren. Die Mehrheit des Ausschusses hielt diese Mängel jedoch nicht für so gewichtig, als daß sie einer Prädikatisierung im Wege gestanden hätten."/>

Va Banque

1986
Filmplakat: Va Banque

Jurybegründung

Der Film erzählt die Geschichte eines Überfalls auf einen Geldtransport einmal anders, nämlich ohne das übliche "crime does not pay". Der Ausschuß erkannte das Positive in der Bewertung der ursprünglich vorgelegten Fassung an, im besonderen Fotografie und schauspielerische Leistungen. In Bezug auf die Wertung der Musik war er allerdings anderer Ansicht, denn diese erschien ihm dem Genre durchaus angemessen.



Degegen gehalten wurde in erster Linie, daß der Film erst sehr spät "zur Sache kommt" und daß er besonders im ersten Teil unkonzentriert wirkt. Das ist vor allem auf ausgedehnte Milieuschilderungen zurückzuführen, die für die Entwicklung der Handlung und die Motivation der Personen in dieser Ausführlichkeit nicht erforderlich sind. Zum Schluß gibt es einige Sprünge in der Handlung, die die Verständlichkeit erschweren. Die Mehrheit des Ausschusses hielt diese Mängel jedoch nicht für so gewichtig, als daß sie einer Prädikatisierung im Wege gestanden hätten.
Prädikat wertvoll

Filminfos

Gattung:Spielfilm
Regie:Diethard Küster
Darsteller:Grazyna Dylong; Winfried Glatzeder; Achim Reichel; Claus-Dieter Reents; Joschka Fischer
Drehbuch:Diethard Küster
Kamera:Wolfgang Pilgrim
Schnitt:Karl Brandenburg
Musik:Achim Reichel; Toni Nissl
Länge:97 Minuten
Produktion: Roxy Film GmbH & Co. KG

Jury-Begründung

Prädikat wertvoll

Der Film erzählt die Geschichte eines Überfalls auf einen Geldtransport einmal anders, nämlich ohne das übliche "crime does not pay". Der Ausschuß erkannte das Positive in der Bewertung der ursprünglich vorgelegten Fassung an, im besonderen Fotografie und schauspielerische Leistungen. In Bezug auf die Wertung der Musik war er allerdings anderer Ansicht, denn diese erschien ihm dem Genre durchaus angemessen.

Degegen gehalten wurde in erster Linie, daß der Film erst sehr spät "zur Sache kommt" und daß er besonders im ersten Teil unkonzentriert wirkt. Das ist vor allem auf ausgedehnte Milieuschilderungen zurückzuführen, die für die Entwicklung der Handlung und die Motivation der Personen in dieser Ausführlichkeit nicht erforderlich sind. Zum Schluß gibt es einige Sprünge in der Handlung, die die Verständlichkeit erschweren. Die Mehrheit des Ausschusses hielt diese Mängel jedoch nicht für so gewichtig, als daß sie einer Prädikatisierung im Wege gestanden hätten.