The present

Filmplakat: The present

FBW-Pressetext

Da ihr Sohn den ganzen Tag nur Videospiele spielt, möchte die Mutter diesen Zustand ändern und macht ihm ein Geschenk. Zunächst freut sich der Junge, als er das Geschenk öffnet und ihm ein süßer Hund entgegen springt. Doch dann schaut er ihn sich genauer an. Und entdeckt, dass sein Geschenk einen „Fehler“ hat. Enttäuscht greift er wieder zum Videospiel. Doch da hat er nicht mit seinem neuen Spielgefährten gerechnet. In vier Minuten erzählt Jacob Frey, Absolvent des Studiengangs Animation (Filmakademie Baden-Württemberg) eine kleine berührende Geschichte. Denn hinter der Videospielbesessenheit des Jungen verbirgt sich etwas anderes, etwas, das erst ganz zum Schluss offenbart wird. Zusammen mit dem Kind erobert der kleine süße Hund auch ganz nebenbei das Herz des Zuschauers, denn man kann sich dem süß gestalteten Wesen und seinen putzigen Bewegungen nicht entziehen. Mit THE PRESENT ist Jacob Frey ein bezaubernder Kurzanimationsfilm gelungen, der sich vor internationalen Vorbildern der Animationskunst nicht verstecken muss.
Prädikat besonders wertvoll

Filminfos

Gattung:Animationsfilm; Kurzfilm
Regie:Jacob Frey
Drehbuch:Jacob Frey; Fabio Coala
Musik:Tobias Buerger
Länge:4 Minuten
Verleih:interfilm Berlin Management GmbH
Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg GmbH
Förderer:Filmakademie Baden-Württemberg

Jury-Begründung

Prädikat besonders wertvoll

Erneut weiß eine Abschlussarbeit der Filmakademie Baden-Württemberg zu überzeugen. In knapp vier Minuten erzählt Regisseur Jacob Frey eine kleine, in sich geschlossene Geschichte, die, bei aller Einfachheit, durch ihre exakte Führung vor allem jüngere Zuschauer zugleich zu überraschen und berühren weiß. Sowohl bei dem Jungen als auch dem Hund liegen sehr genaue Beobachtungen der realen Umwelt zu Grunde, hier wurde gründlich recherchiert und die Geschichte in angemessener Form, auf einem intelligenten Buch basierend, CGI-vorbildlich umgesetzt. Die Ökonomie der Mittel ist perfekt.
Die Animation ist zielgruppengerecht relativ einfach gehalten und doch überzeugend gelungen, die Hauptfigur wird als Charakter mit Ecken und Kanten dargestellt, deren Motivation sich erst im Laufe der Geschichte erschließt. THE PRESENT ist ein in jeder Hinsicht überzeugender Kurzfilm, der schon jetzt neugierig auf weitere Filme des Regisseurs macht.