The Dead Meat

Filmplakat: The Dead Meat

Kurzbeschreibung

Eine Reise ins Land der Serienmörder.
Prädikat wertvoll

Filminfos

Gattung:Kriminalfilm; Kurzfilm
Regie:Philipp Scholz
Darsteller:Christian Stark; Lutz Mackensy; Luzie Buck; Rasmus Borowski
Drehbuch:Philipp Scholz; Florian Gregor
Weblinks:tfk-production.com;
Länge:11 Minuten
Produktion: The Fu King Production - Gregor & Scholz GbR Florian Gregor, Fu King Production;
FSK:16

Jury-Begründung

Prädikat wertvoll

„The Dead Meat“ ist eine mit viel Geschick inszenierte Hommage an den Horrorfilm. Dabei überzeugen besonders einige räumliche Effekte wie die nächtliche Straße mit dem Neonflackern im Kellerfenster oder das Fenster im Meer umtosten Gefängnisturm, das sich durch einen surrealen Zoom in das letzte Traumbild im Auge des Sterbenden verwandelt. Auch als Parodie kann der Film überzeugen, denn sein Witz ist nicht zu bemüht, albern oder schwerfällig. Man spürt, das hier mit viel Sympathie für das Genre deren Konventionen ein wenig auf die Schippe genommen werden.

Beginnend mit dem giftiggrünen Inhalt einer Injektionsspritze wird in diesem Kurzfilm eine Collage von Schauereffekten des Kinos gezeigt, die eher assoziativ als durch eine schlüssige Dramaturgie miteinander verbunden werden.

Die narrative Klammer (nur Anfang und Ende sind „real“, alles andere sind die Traumphantasien des Sterbenden) ist dabei ebenso Genre typisch wie die einzelnen Sequenzen. Filmisch ungeschickt (und damit auch den altbekannten Schwächen des Genres folgend) wirkt die der eigentlichen Schlusspointe noch folgende Erklärung durch den Nachrichtensprecher, weil sie nicht mehr - wie alle anderen Sequenzen zuvor - auf reine Wirkung abzielt, sondern die Geschichten nur noch logisch zu Ende führen soll.