Mina und die Traumzauberer

Kinostart: 30.04.20
2020
Filmplakat: Mina und die Traumzauberer

FBW-Pressetext

Der Animationsfilm erzählt die Geschichte von Mina, die in ihrem Traum auf die sogenannten „Traumzauberer“ trifft und beschließt, mit deren Hilfe ihrer unausstehlichen Stiefschwester einen Denkzettel zu verpassen. Ein Film für die ganze Familie, dessen Füllhorn an Ideen dank einem ausgefeilten Drehbuch und einer fantasievollen Animation die Welt der Träume sichtbar macht.

Die dänische Produktion überzeugt durch ihre einfallsreiche Idee, die Welt der Träume „hinter den Kulissen“ zu beleuchten. Konsequent bewegt sich der Film von Regisseur Kim Hagen Jensen auf Augenhöhe mit der kindlichen Protagonistin und erzählt sehr authentisch, einfühlsam und intelligent von ihren Problemen und Gedanken. Die Spannung wird kindgerecht aufbereitet und immer wieder von humorvollen Sequenzen und Figuren (ganz vorne dabei: die pfiffigen Traumzauberer, die mit ihren Konstruktionsfehlern für witzige Momente sorgen) aufgelockert. Die Geschichte vermittelt sich auf verschiedenen Ebenen und nimmt seine Zielgruppe ernst. Dass eine ganz aktuelle Lebensrealität abgebildet wird, zeigt sich auch in der gelungenen Darstellung einer typischen Patchworkfamilie, in der jede Figur ernstgenommen wird. Dass selbst die auf den ersten Blick garstige Stiefschwester eine verletzliche Seite hat und auch Mina Fehler macht, unterstreicht die positive Botschaft, dass man mit Verständnis, Toleranz und dem Willen zu Kompromissen immer einen gemeinsamen Weg finden kann. Mina ist eine anpackende Heldin und eine positive Mädchenfigur, die nicht in Untätigkeit verharrt, sondern die Dinge selbst in die Hand nimmt. Die fantasievolle Animation kann mit Hollywoodproduktionen mithalten und das Drehbuch verknüpft geschickt die einzelnen Handlungsfäden. Langeweile kommt in den 81 Minuten Lauflänge so nie auf, und auch für begleitende Erwachsene finden sich viele bezaubernde Momente zum Staunen und Lachen.

Zum Inhalt: Mina ist nicht glücklich, als die Verlobte ihres Vaters zusammen mit ihrer Tochter Jenny einzieht. Denn Jenny, die den ganzen Tag am Handy hängt, ist unausstehlich und sorgt dafür, dass sich Mina im eigenen Zuhause nicht mehr wohlfühlt. Als Mina in ihrem Traum herausfindet, wie Träume eigentlich gemacht werden, fasst sie einen Plan: Sie will die Träume von Jenny manipulieren, um ihr so einen Denkzettel zu verpassen. Doch leider läuft nicht alles nach Plan.

Filminfos

Gattung:Animationsfilm; Familienfilm
Regie:Kim Hagen Jensen
Drehbuch:Søren Grinderslev Hansen; Kim Hagen Jensen
Schnitt:Rikke Selin
Musik:Kristian Eidnes Andersen
Länge:81 Minuten
Kinostart:30.04.2020
Verleih:Splendid Film
Produktion: First Lady Film
FSK:0

Jury-Begründung

Prädikat besonders wertvoll

Das Gutachten folgt in Kürze.