Küss den Frosch

Kinostart: 10.12.09
VÖ-Datum: 15.04.10
2009
Filmplakat: Küss den Frosch

FBW-Pressetext

Eine froschgrüne Fabel über Träume und was im Leben wirklich zählt: Tiana will keinen Frosch küssen, um sich ihren Traum vom Glück zu erfüllen. Als dann plötzlich aber doch ein äußerst charmanter Froschprinz vor ihren Füßen landet, schlägt der zauberhafte Trickfilm andere Wege ein, als wir es aus dem Märchen gewohnt sind. Überhaupt gelingt es dieser Produktion auf bestechende Weise, die klassischen Handlungselemente mit neuen Akzenten und einer zeitgemäßen Story zu verknüpfen, so dass sowohl Nostalgiker wie auch kleine Fans bestens unterhalten werden. Die handgezeichnete Animation, die mitreißende Jazz-Musik eines New Orleans der 20er Jahre, ein schauriger Voodoo-Meister und viele sympathische Trickhelden tun ihr übriges für ein unvergessliches Kinovergnügen. Anspruchsvoll und rührend zugleich!
Prädikat besonders wertvoll

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Filminfos

Gattung:Animationsfilm; Kinderfilm
Regie:Ron Clements; John Musker
Drehbuch:Ron Clements; John Musker
Schnitt:Jeff Draheim
Musik:Randy Newman
Webseite:kuess-den-frosch.de;
Weblinks:kinderfilmwelt.de;
Länge:97 Minuten
Kinostart:10.12.2009
VÖ-Datum:15.04.2010
Verleih:Walt Disney
Produktion: Walt Disney Animations Studios
FSK:0
DVD EAN-Nummer: 8717418247485
Anbieter-Link:disney.de
DVD Extras:Entfallene Szenen, Musikvideo mit Making of, Featurettes, Audiokommentar

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Jury-Begründung

Prädikat besonders wertvoll

Disney kehrt zurück zu seinen Wurzeln, dem klassischen handgezeichneten Animationsfilm und dabei gelingt es den Studios, den Retro-Look mit zeitgemäßen Elementen zu einem filmischen Highlight werden zu lassen.

Untermalt vom mitreißenden Score aus der Feder von Randy Newman führt die Zeitreise zurück ins New Orleans des letzten Jahrhunderts. Unterbrochen von jazzigen fantastisch choreographierten Musiknummern – häufig ein reines Muss in Disneys Filmen, hier ein Augen- und Ohrenschmaus – begleitet der Zuschauer Tiana bei ihrem Versuch, den Traum vom eigenen Nobelrestaurant wahr werden zu lassen. Dass sie dabei aus Versehen in einen Frosch verwandelt wird, ist unangenehm, aber für keinen eine Tragödie. Aus dieser Mischung von Lakonie, dem scheinbar Unvermeidlichen gegenüber und dem unbändigen Wunsch, einen sehnlichen Traum wahr werden zu lassen, entspringt das Interesse für Figuren und Geschichte.

Stets folgt der Zuschauer mit größtem Vergnügen den Irrungen und Wirrungen der beiden Frösche. Dass dabei alte Bekannte aus anderen Disney-Filmen ihren Weg kreuzen oder sie begleiten, macht das Vergnügen vor allem für erwachsene Zuschauer noch größer. Dass gerade die US-Amerikaner die Kunst des Sidekicks beherrschen, wird auch hier wieder durch sympathische Geschöpfe wie beispielsweise das Glühwürmchen eindrucksvoll bewiesen.

Für Vorschulkinder dürfte die Story zwar noch etwas zu anspruchsvoll und die Voodooelemente streckenweise zu finster geraten sein, jenseits dessen ist KÜSS DEN FROSCH aber ein heiterer, kurzweiliger und optisch opulenter Spaß für die ganze Familie.

Und bei all dem märchenhaft bunten Treiben werden auch reale rassenpolitische Verhältnisse immer wieder angedeutet, wird auf reine Schönfärberei verzichtet.