Into the Beat - Dein Herz tanzt

Filmplakat: Into the Beat - Dein Herz tanzt

FBW-Pressetext

Mitreißender Tanzfilm voller Drive und Gefühl.

Der neue Film aus der Initiative „Der besondere Kinderfilm“ erzählt von der jungen Ballettänzerin Katya, die sich gegen den Wunsch ihres Vaters für Streetdance begeistert. Mit mitreißenden Tanzszenen, einem eingängigen Sound und gut gewählten Locations kann dieser Film nicht nur Kinder, Jugendliche und Streetdance-Fans begeistern.

Durch die stimmungsvoll inszenierten Tanzsequenzen zieht INTO THE BEAT die Zuschauer sofort in seinen Bann. Zusammen mit der Hauptfigur Katya, die Alexandra Pfeifer als absolut geeignete Identifikationsfigur für die Alters- und Zielgruppe verkörpert, betritt man die schillernde und energiegeladene Welt des Streetdance. Das Filmteam hat eng mit der renommierten Flying Steps Academy in Berlin zusammengearbeitet, die für die Choreografien verantwortlich zeichnet. Eine romantische Liebesgeschichte, übergeordnete Themen wie Erwachsenwerden, erste Liebe, Abnabeln von den Eltern, Miteinander der Kulturen sowie eine gute Chemie zwischen den jungen Hauptdarsteller*innen machen INTO THE BEAT zu einem liebevoll gemachten Tanzfilm voller energischem Drive, der nicht nur Ballett- oder Streetdance-Fans animiert, im Sitz kräftig mitzuwippen.

Jury-Begründung

Prädikat besonders wertvoll

Abseits der Aufmerksamkeit von Feuilleton und Filmkritik haben sich auf ein jugendliches Publikum zugeschnittene Tanzfilme wie STEP UP und STREET DANCE in den letzten Jahrzehnten große Fan-Gemeinden erobert. Mit INTO THE BEAT – DEIN HERZ TANZT versuchen die Produzenten nun eine in Deutschland angesiedelte Variante vorzulegen, die nichtsdestotrotz den gesetzten Standard von energiegefüllten Choreographien, altersgerechter Emotionalität bei gleichzeitigem Engagement für Gleichberechtigung und Diversität erfüllt. Im Zentrum des Films steht die Ballettschülerin Katya (Alexandra Pfeifer), der man eine große Karriere als Ballerina vorhersagt, nicht zuletzt weil sie die Tochter eines gefeierten Tänzers ist. Der Druck macht der Jugendlichen jedoch schwer zu schaffen, und dass noch bevor er sich durch einen Bühnenunfall ihres Vaters (Trystan Pütter) fast ins Unerträgliche steigert. Als sie eines Abends durch Zufall eine Gruppe von Street-Dancern sieht, weckt das in ihr unbestimmte Wünsche nach einem Ausbruch aus den rigiden Ballettanz- und Familienstrukturen. Katya fühlt sich von Streetdancer Marlon (Yalany Marschner) herausgefordert – weil er freier und respektloser tanzt, aber auch, weil er aus so ganz anderen Verhältnissen kommt als sie.
Den auf den ersten Blick so formelhaften Gegensatz von Ballett und Streetdance, Tochter aus gutem Hause und Junge aus schwierigen Verhältnissen, bringt Regisseur Stefan Westerwelle in seinem Film im wahrsten Sinne des Wortes zum Tanzen: Auch wo der Film in etwas klischeehafte Figurenzeichnung verfällt, reißt er durch seine gelungene Choreographie sowie durch Kompositionen, die genau den richtigen Ton und Rhythmus treffen, und zwei Hauptdarsteller, die der einen oder anderen holprigen Drehbuchstelle eine emotionale Wahrhaftigkeit verleihen, alles heraus und hält den Zuschauer beständig bei der Stange. Hinzu kommt ein hervorragender Blick für passende Locations, die Hamburg als charismatische Großstadt mit internationalem Flair erscheinen lassen. Die klassische Coming-of-Age-Erzählung, laut der Katya ihren eigenen Weg finden muss, gewinnt trotz konventioneller Erzählweise eine große Überzeugungskraft. INTO THE BEAT – DEIN HERZ TANZT ist passgenau auf sein jugendliches Publikum zugeschnitten und arbeitet mit der Wiedererkennbarkeit seiner Themen und Konflikte, wobei es dem Film mit seinen beiden Hauptdarstellern, seiner packenden Musik und spektakulären Tanzszenen gelingt, die großen amerikanischen Vorbilder für dieses Mal in den Hintergrund zu drängen.