Ein Schweinchen namens Babe

Kinostart: 11.07.96
1995
Filmplakat: Ein Schweinchen namens Babe

Kurzbeschreibung

Ein liebenswert naives Ferkel, das - wie auch die anderen Tiere sprechen kann, besteht die Prüfung als Schafhirt.
Prädikat besonders wertvoll

Filminfos

Kategorie:Spielfilm
Gattung:Komödie
Regie:Chris Noonan
Darsteller:James Cromwell; Magda Szubanski
Drehbuch:George Miller; Chris Noonan
Buchvorlage:Dick King-Smith
Kamera:Andrew Lesnie
Schnitt:Marcus D'Arcy; Jay Friedkin
Musik:Nigel Westlake
Weblinks:;
Länge:92 Minuten
Kinostart:11.07.1996
Verleih:Universal
Produktion: Universal Studios, Universal City Studios, Inc., Los Angeles, Calif.
FSK:0

Jury-Begründung

Prädikat besonders wertvoll

Dieser Familienfilm aus Australien um das Schweinchen Babe, dessen Traum es war, Schafe zu hüten und zu leiten, nimmt in seinem Genre heute sicher eine Sonderstellung ein. Man kann die Ruhige, märchenhafte und damit vor allem für Kinder besonders geeignete Form als Rückbesinnung auf früher gern gepflegte Qualitäten filmischer Erzählweise sehen.
Das animalische Leben auf der australischen Farm, mit Tieren, die miteinander kommunizieren können, hat parabelhafte Züge, die nicht nur an Orwells "Farm der Tiere" erinnern, sondern auch Gültigkeit für menschliches Verhalten und Gemeinschaftssinn besitzen. Die Dressuren der Tiere und die Verbindung dieser im Spiel mit animierten Tierattrappen muss als großartige Leistung deklariert werden. Eine Fülle von gelungenen Einfällen ist dramaturgisch geschickt eingesetzt und zeugt von einem guten Drehbuch. Die Figuren des Farmer-Ehepaars sind glänzend besezt und spielen im Kreis der tierischen Hauptdarstelller gut mit.
Ein besonderes Lob gilt der Kamera, die nicht nur schwierige Aufgaben im Umgang mit den Tieren überzeugend löst, sondern von Farmhaus und Landschaft märchenhafte Bilder mit schönen Farmkompositionen zaubert, die dem Film eine stimmungsreiche Atmosphäre verleihen.