Die drei !!!

Filmplakat: Die drei !!!

FBW-Pressetext

DIE DREI !!! ist die Verfilmung der gleichnamigen Buch- und Hörspielreihe rund um die drei Jungdetektivinnen Franzi, Kim und Marie, die einem angeblichen Spuk in einem alten Theater auf den Grund gehen.

Es hätte doch alles so schön werden können. Franzi, Kim und Marie stecken zusammen mit ihrer Klasse mitten in den Vorbereitungen eines Theaterstücks rund um Peter Pan. Doch dann passieren auf einmal merkwürdige Sachen. Das Licht im Theater beginnt zu flackern, die Spiegel in der Garderobe sind mit bedrohlichen Botschaften verschmiert und außerdem sind komische Geräusche zu hören. Was kann sich hinter all dem nur verbergen? Spukt es etwa im Theater? Oder gibt es jemanden, der der Aufführung bewusst schaden will? Das alles schreit natürlich nach ordentlicher Detektivarbeit. Und wer könnte die besser liefern als Franzi, Kim und Marie. Denn schließlich sind sie als das Detektivinnenteam DIE DREI !!! „nicht nur gut, sondern besser und unschlagbar“. Im Jahr 2006 erschien der erste Fall von DIE DREI !!! als Buch, im Jahr 2009 folgte das erste Hörspiel. Seitdem wurden über 70 Fälle veröffentlicht, die Reihe erfreut sich großer Beliebtheit. Nun zeigt Regisseurin Viviane Andereggen mit ihrer Verfilmung, dass die Abenteuer von Sportskanone Franzi, der Leseratte Kim und der modebegeisterten Marie auch auf der großen Kinoleinwand bestens funktionieren. Die drei jungen Darstellerinnen ergänzen einander und man glaubt ihnen, dass sie als unzertrennliche Freundinnen jedes Abenteuer gemeinsam bestehen können. Mit Jürgen Vogel als seltsamem Schauspiellehrer ist dem Film ein besonderer Besetzungscoup gelungen, denn man merkt ihm in jeder Szene an, mit wieviel Spielfreude er seine Rolle ausfüllt. Bis zum überraschenden Showdown wartet der Film mit immer neuen Wendungen auf und bleibt so bis zur letzten Minute spannend. Dass die Mädels am Ende ganz allein und ohne die Hilfe von Jungs oder Erwachsenen den Fall lösen, ist eine starke und wichtige Botschaft für die Zielgruppe, die hier großartige Heldinnen findet, mit denen sie sich identifizieren kann. Ein verspielt ausgearbeitetes Setting, ein stimmungsvoller Soundtrack und viele originelle Einfälle machen Lust auf mehr Abenteuer der DREI !!!

Filminfos

Jury-Begründung

Prädikat wertvoll

In mittlerweile rund 80 Geschichten, die seit 2006 als Bücher und seit 2009 als Hörspiele herausgegeben werden, ermitteln drei Mädchen in ihrem Hobbydetektiv-Club »Die drei !!!«. Die vorliegende Adaption durch die Autorinnen Doris Laske und Sina Flammang sowie durch die Regisseurin Viviane Andereggen entwirft ein originäres Abenteuer rund um die beliebten drei Figuren und ihr bekanntes Umfeld, das einen Zugang auch ohne Vorkenntnis erlaubt. Die Verfilmung erzählt wie ihre Vorlagen mit großer Verve von energetischen, starken und eigenständigen Mädchen-Persönlichkeiten, die ihren Platz in der Welt behaupten, sich für Zusammenhalt, Freundschaft und Gerechtigkeit einsetzen und somit aktiv ihre Umwelt mitgestalten. Damit appelliert der Film erst einmal an sympathische und zeitgemäße Werte, die in altersgerechte Unterhaltung verpackt werden. Die Zielgruppe von Mädchen (und sicher auch Jungen) ab einem Alter von etwa zehn Jahren dürfte die Umsetzung im Bereich von Ausstattung, Besetzung und Musik ganz sicher gefallen. Auch die Spannungsbögen und angedeuteten Genreelemente, mit denen das Theater als Handlungsort inszeniert wird und die damit verbundene Magie, die es ausstrahlt, dürften dem Geist der Buch- und Hörspielreihe entsprechen und die Zielgruppe erfreuen.
Jedoch fanden sich in der Jury auch kritische Stimmen: Über die gesamte Spieldauer betrachtet, scheint sich die Atmosphäre des Films in ihrer bloßen Sympathie jedoch nach Ansicht der Jury ein wenig zu erschöpfen. Vieles wirkt sehr glatt erzählt, jede Figur verbleibt in seiner bzw. ihrer Rolle verhaftet. Ebenso statisch wie die Figuren erscheinen der Jury in einzelnen Momenten auch die Inszenierung sowie die Dialogführung. Nichtsdestotrotz sieht die Jury DIE DREI !!! als einen Unterhaltungsfilm für Jugendliche an, der in seiner Gesamtkomposition funktioniert und überzeugt. Aus diesem Grund verleiht die Jury dem Film gerne das Prädikat „wertvoll“.