Die Bourne Verschwörung

Kinostart: 23.09.04
2004
Filmplakat: Die Bourne Verschwörung

FBW-Pressetext

Atemlose Spannung und fiebrige Hektik zeichnen diesen Action-Film über einen Berufskiller aus, der Jäger und Gejagter ist. Faszinierend die Atmosphäre der ständig wechselnden Handlungsorte, die Perfektion der Kamera und der Montage.
Prädikat wertvoll

Filminfos

Gattung:Actionfilm
Regie:Paul Greengrass
Darsteller:Joan Allen; Matt Damon; Brian Cox
Drehbuch:Tony Gil
Weblinks:filmsortiment.de;
Länge:109 Minuten
Kinostart:23.09.2004
Verleih:Universal
Produktion: Universal International Films, Inc., The Kennedy-Marshall Comp.; Universal Pictures; Kalima Prod.; Ludlum Entertainment;
FSK:12

Jury-Begründung

Prädikat wertvoll

„Die Bourne-Verschwörung“, der zweite Teil der Abenteuer des Agenten mit Gedächtnisschwund, Jason Bourne, erzählt temporeich, fast atemlos von einem komplexen Komplott zwischen russischen und amerikanischen Geheimdienstmännern und Mafiosi. Bourne wird als Strohmann benutzt und in die Intrige, in der es um sehr viel Geld und um verdeckte Morde geht, verwickelt. Dabei wird an seiner Stelle seine Geliebte getötet, und er, der zwei Jahre im Verborgenen gelebt hat, kommt aus seinem Unterschlupf, um die Tote zu rächen und auch um sich rein zu waschen. Zudem gilt es für ihn eine alte Sache zu klären, an die er sich nur noch in seinen Alpträumen erinnert. Er entdeckt dabei eine sehr dunkle Seite an seiner Vita und seiner Seele.

Zentrum der rasant inszenierten Handlung ist Berlin, das, genau wie dann auch Moskau, zum Schauplatz wilder Verfolgungsjagden zu Fuß, per S-Bahn und natürlich im Auto wird. Die Kamera fängt plastisch realistische und beeindruckende Bilder von schneebedeckten Bergen, dem winterlichen Berlin und dem kühlen Moskau ein. Doch trotz der dichten Atmosphäre, der spannenden Geschichte, der guten Darsteller – von Matt Damon über Franka Potente bis zu Brian Cox – und der handwerklich beeindruckenden Leistung ist die Handlung doch recht eindimensional und Bournes Figur zu sehr als cooler Superheld angelegt, der trotz einer gewissen Wandlung zum Killer mit Gewissen doch auch als Charakter wenig überzeugende Tiefe entwickeln darf.