Der Kopf der Katze

Filmplakat: Der Kopf der Katze

FBW-Pressetext

Es sind einige Lektionen, die die 7-jährige Tochter lernen muss, bevor sie ihr Ziel erreichen kann. Doch durch die strenge Hand der Mutter gewinnt die Tochter immer mehr Wissen dazu. Von allem Materiellen muss sie sich trennen, sie lernt Auto fahren, schießen, erhält jeden Tag Unterricht, wird von einem Instinktmenschen zu einer kleinen „Spezialistin“, wie die Mutter es so schön formuliert. Doch mit jeder Lektion begreift die Tochter ein wenig mehr die Welt um sich herum. Und dann, eines Tages, entscheidet sie sich dafür, ihr Wissen ganz praktisch anzuwenden. Schon mit den ersten Bildern erschafft DER KOPF DER KATZE in der Regie von Harriet Maria Meining und Peter Meining eine subtile gespenstische Stimmung. Farbe, Licht und Schatten sowie die basslastige, gezielt eingesetzte Musik entsprechen einer genauen Genrevorgabe von Horror- und Sci-Fi-Filmen und erwecken Bilder im Kopf, die sich perfekt mit den minutiös gebauten Kamerabildern ergänzen. Die Handlung vermittelt sich durch die reduzierten Dialoge nur nebulös, dafür ist die beeindruckende Darstellerinnenleistung von Rosa Henriette Löwe als Tochter und Petra Schmidt-Schaller als Mutter umso genauer. DER KOPF DER KATZE ist eine surreale, faszinierende Dystopie, die trotz ihrer erzählerischen Offenheit nie den inszenatorischen Fokus verliert. Exzellentes Kurzfilmkino.
Prädikat besonders wertvoll

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Jury-Begründung

Prädikat besonders wertvoll

Das Gutachten folgt in Kürze.