Der Gestiefelte Kater

Kinostart: 08.12.11
2011
Filmplakat: Der Gestiefelte Kater

FBW-Pressetext

Der Gestiefelte Kater lebt als unerschrockener Draufgänger in Mexiko. Dort besteht er Abenteuer, verführt hübsche Katzendamen und macht in Saloons Halt für ein Schälchen Milch. Doch als der Kater eines schönen Tages auf Humpty Alexander Dumpty, seinen Freund aus Kindertagen, trifft, muss er eine Schuld begleichen, die ihn seit langem bedrückt. Ursprünglich als Nebenfigur im Animationshit SHREK 2 konzipiert, avancierte der Kater mit den Stiefeln und den riesigen Augen bald zum heimlichen Star. Hier nun erhält er endlich seine eigene Geschichte. Fantasievolle Einfälle, ein charmantes Drehbuch und die Querverweise auf Märchen und Kinderreime lassen den Film wie im Flug vergehen. Das hohe Tempo der Actioneinlagen und die ideal umgesetzten 3D-Effekte wechseln sich ab mit ruhigen stimmungsvollen Sequenzen, in denen grandiose neue Figuren wie Kitty Samtpfote und Humpty Alexander Dumpty zu ihrem Recht kommen. Ein neuer Held am Animationshimmel!

Filminfos

Gattung:Animationsfilm; Kinderfilm; Familienfilm
Regie:Chris Miller
Drehbuch:Jon Zack; Brian Lynch; Tom Wheeler; David H. Steinberg
Schnitt:Eric Dapkewicz
Musik:Henry Jackman
Webseite:dergestiefeltekater-film.de;
Weblinks:kinderfilmwelt.de; zelluloid.de;
Länge:90 Minuten
Kinostart:08.12.2011
Verleih:Paramount
Produktion: DreamWorks Animation
FSK:0

Jury-Begründung

Prädikat besonders wertvoll

In den SHREK-Filmen entwickelte er sich immer mehr zum heimlichen Star, und so ist es nur folgerichtig, wenn der Gestiefelte Kater jetzt der Titelheld eines Animationsfilms von Dreamworks geworden ist. Der kleine Held mit dem großen Ego erlebt in dieser Fabelwelt, die aus Versatzstücken verschiedenster Märchen, Popmythen und Genrefilmen zusammengebaut wurde, fantastische Abenteuer, bei denen natürlich immer er als der Gewinner und große Retter dasteht. Er ist einer von jenen sympathischen Großmäulern, die in ihrer grenzenlosen Eigenliebe zugleich extrem komisch und unschuldig wirken. Mit der ebenso reizenden wie gefährlichen Katze Kitty Samtpfote sowie dem wandelnden und sprechenden Ei Humpty Dumpty, das (wie auch das Gaunerduo Jill und Jack ) aus einem englischen Kinderreim übernommen wurde, begibt sich der Titelheld auf die Suche nach der Bohnenranke, die in den Himmel wächst. Dort findet sich dann auch die Gans, die goldene Eier legt. Der Film ist prall gefüllt mit absurd komischen Einfällen, dabei aber auch immer präzise in der Dramaturgie und Inszenierung. Hier wird mit viel Witz und Fantasie fabuliert, und so wirkt diese große Melange aus Zitaten nie überladen oder gar verwirrend. Es gibt solch inspirierten Einfälle wie das Bad im flauschigen Wolkenmeer oder die riesige Gans, die wie Godzilla Häuser zerstört. In diesen Sequenzen wurde auch die 3D-Technik sehr wirkungsvoll und spielerisch eingesetzt. Doch der Gestiefelte Kater lässt sich letzten Endes von nichts und niemandem die Show stehlen und ist immer der Herr, oder besser Kater, der Lage, auch wenn er dafür die hypnotische Wirkung seiner bettelnden Kätzchenaugen einsetzen muss. Dies ist einer der vergnüglichsten Filme des Jahres.