Das Mercury Puzzle - Einer weiß zuviel

Kinostart: 28.05.98
1998
Filmplakat: Das Mercury Puzzle - Einer weiß zuviel

Kurzbeschreibung

Autistischer Junge dechiffriert durch Zufall den militärischen
Geheimcode der USA, soll - wie andere Mitwisser - von einer
Spezialeinheit liquidiert werden, wird aber von einem FBI-Agenten
geschützt und gerettet.
Prädikat wertvoll

Filminfos

Gattung:Drama; Thriller; Actionfilm
Regie:Harold Becker
Darsteller:Bruce Willis; Alec Baldwin; Miko Hughes
Drehbuch:Lawrence Konner
Buchvorlage:Ryne Douglas Pearson
Kamera:Michael Seresin
Schnitt:Peter Honess
Musik:John Barry
Weblinks:;
Länge:111 Minuten
Kinostart:28.05.1998
Verleih:Universal
Produktion: Universal Pictures Corp., Universal Pictures; Imagine Films Entertainment;
FSK:16

Jury-Begründung

Prädikat wertvoll

Der Vorwurf seines Vorgesetzten, Undercover-Agent Art Jeffries,
routiniert dargestellt von Bruce Willis, leide unter
Verfolgungswahn, prädestiniert ihn für seine Funktion als
einsamer Retter - nicht nur der (westlichen) Welt, sondern auch
aller Querdenker und vor allem als Lebensretter eines
autistischen kleinen Jungen. Gut und Böse stehen sich in diesem
Film in bekannter Weise unversöhnlich gegenüber, und wie
selbstverständlich wird eine halbwegs heile Welt durch das
Handeln des Helden wieder hergestellt.
Trotz einiger Spannungselemente klingt die Vorhersehbarkeit der
Lösungen stets durch. Daß dabei genreübliche Elemente und vor
allem Actionszenen zurückhaltend eingesetzt sind, ermöglicht eine
mehr auf Schutz und Rettung orientierte psychologisierende
Geschichte. Konsequent und ohne aufdringliche Sentimentalität ist
der Autismus des Jungen inszeniert, während das Trauma des
Agenten und dessen Überwindung recht einfältig gezeigt werden.
Handwerkliches Können zeichnet diesen Film aus. Die Bahnsequenzen
sind besonders eindrucksvoll dargestellt.