Das Geheimnis der Feenflügel

Kinostart: 15.11.12
VÖ-Datum: 07.03.13
2012
Filmplakat: Das Geheimnis der Feenflügel

FBW-Pressetext

Tinkerbell und ihre Freunde leben glücklich und munter im Tal der Feen. Am Rand des Tals führt eine Brücke in den kalten Winterwald. Es ist den Warm-Feen streng verboten, diese Brücke zu überqueren. Doch Tinkerbell ist so schrecklich neugierig und versteht nicht, warum der Wald verboten sein soll, wo der Schnee doch so schön glänzt und alles so neu und aufregend wirkt. Tinkerbell beschließt, sich auch gegen die Verbote auf in den Winterwald zu machen. Und was sie dort findet, ist viel mehr als nur ein Winterwunderland. Die jungen Zuschauer kennen Tinkerbell und ihre Freundinnen schon von anderen TINKERBELL-Filmen und natürlich aus dem Disney-Klassiker PETER PAN. Nun endlich kommt die kleine Fee auch ins Kino und bezaubert die Zuschauer im Nu. Schillernde Farben, liebenswerte Figuren und eine Geschichte, die lehrt, dass selbst das Unmögliche möglich ist, wenn man nur zusammenhält und niemals aufgibt, versprühen einen ganz eigenen und mitreißenden Zauber. Dazu der zurückhaltende und stimmige Einsatz von 3D-Effekten, die die Zuschauer auf eine Reise durch die Lüfte mitnehmen, quer durch das ganze Feenland. Ein feenhaft funkelndes Abenteuer mit Tinkerbell und ihren Freunden.

Filminfos

Gattung:Animationsfilm; Fantasy; Kinder-/Jugendfilm
Regie:Robert Gannaway; Peggy Holmes
Drehbuch:Tom Rogers; Ryan Row
Kamera:Peter Sorg
Schnitt:Jim Passon
Musik:Joel McNeely
Weblinks:zelluloid.de;
Länge:92 Minuten
Kinostart:15.11.2012
VÖ-Datum:07.03.2013
Verleih:Walt Disney
Produktion: Walt Disney Animations Studios
FSK:0
DVD EAN-Nummer:8717418383442
Anbieter-Link:disney.de
DVD Extras:Musikvideos

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Jury-Begründung

Prädikat wertvoll

Das zarte Wesen Tinkerbell aus dem sommerlichen Teil des Feenlands blickt voll Sehnsucht auf die Grenze zur Winterwelt und will diese überwinden. Und trotz aller Verbote und Warnungen vor den Gefahren, die ihr dort drohen könnten, macht sie eine Probe aufs Exempel. Ihr erster kurzer Ausflug zeigt, dass Sie mit einigen Vorkehrungen nahezu problemlos der Kälte auf der anderen Seite ein Schnippchen schlagen kann. Sie muss sich einfach warm anziehen. So lernt sie, dass gesetzte Grenzen zu überwinden sind, wenn man nur klug vorgeht. Dass dabei Probleme und Hindernisse auftreten, weil noch viele andere Tabus gebrochen werden, versteht sich von selbst, sonst wäre es kein spannender Film für Kinder. Tinkerbell ist sehr klug und ihre Freunde sind es auch. Es ist eine heile Welt, in der jeder jedem hilft. Die kleinen Zuschauer erhalten durch diese sanften, weich gezeichneten Hilfestellungen viele Beispiele, wie man Ängste überwindet und sich selbst Neues und Unbekanntes erschließt. Gefahren werden dabei gemeinsam bewältigt. Die Solidarität der Elfenkinder als Identifikationsfiguren lässt die Erwachsenen im Film neu darüber nachdenken, welche Regeln und Verbote Sinn machen.

Tinkerbell ist ein freundliches, aufgewecktes Fabelwesen der Feenwelt von Disney. Zart, pastellig, luftig leicht. Mit ihren zarten Figürchen sind Tinkerbell und ihre Freundinnen niedlich anzusehen, ebenso die vielen anderen Bewohner der beiden getrennten Welten. Die Zielgruppe sind Kinder ab dem Vorschulalter und sie werden durch kindgemäße Erlebnisse und Abenteuer angesprochen. Mit hohem Unterhaltungswert und einer gelungenen Mischung aus fröhlich spielerischen Aktionen und gefährlichen Situationen bis hin zur Gefahr der Zerstörung der Welt im Sommertal. Mit viel Humor und gewitzten Einfällen wird auch dieser Angstfaktor wohl dosiert, bis das gute Ende mit der Vereinigung von Sommer und Winter wohlig aufgeht. Das leise Happy End mit Versöhnung für alle entlässt die kleinen Zuschauer sicher mit ebensolcher freundlichen Stimmung in ihren Alltag.

Viele kleine Erkenntnisse über die Natur werden in die Einzelsequenzen der Erlebenseinheiten kindgerecht verpackt, mehr zum Staunen anregend als mit der pädagogischen Faust. Das Spielerische kommt nicht zu kurz. Leichtfüßige Musikpassagen unterstützen die Leichtigkeit und Sanftheit des Geschehens und schaffen immer wieder Ruhepunkte.

Tricktechnisch werden die 3D-Effekte nicht überzogen oder aufdringlich eingesetzt, alles wirkt wie selbstverständlich plastisch realistisch. Das ist für die angestrebte Altersgruppe der Drei- bis Zehnjährigen vernünftig. Ob die Mühe und Kosten für 3D bereits für die jüngsten Zuschauer allerdings überhaupt notwendig und sinnvoll sind, bleibt fraglich.