Coco - Der neugierige Affe

Kinostart: 25.05.06
2006
Filmplakat: Coco - Der neugierige Affe

FBW-Pressetext

Auch schon für die Allerkleinsten geeignet und für Erwachsene ein bezauberndes Erlebnis. Wunderbar altmodisch und farbenfroh, verspielt und voller Humor ist dies nach „Ice Age 2“ und „Bambi 2“ der dritte Animationsfilm bester Güte in diesem Frühjahr. Aller guten Dinge sind eben drei. Coco ist mindestens so gut wie die zwei anderen. Ein Hattrick für den Animationsfilm.
Prädikat besonders wertvoll

Filminfos

Gattung:Animationsfilm; Jugendfilm; Kinderfilm
Regie:Matthew O'Callaghan
Drehbuch:Robert L. Baired; Dan Gerson
Länge:88 Minuten
Kinostart:25.05.2006
Verleih:Universal
Produktion: Universal Pictures Corp., Universal Pictures Corp
FSK:0

Jury-Begründung

Prädikat besonders wertvoll

In den vierziger Jahren eroberten die Abenteuer eines kleinen Affen die Herzen von Kindern in den USA. Coco, im Original „Curious George“, war das gemeinsame Kinderbuch-Produkt eines aus Deutschland emigrierten Ehepaares. Die Abenteuer des kleinen Kerls mit dem neugierigen Blick und dem Sinn für Unsinn auf die Leinwand zu transportieren war gewiss eine reizvolle Aufgabe.
Schon der Anfang des Films ist entzückend: Man sieht Coco und seine kleinen Tierfreunde, die voller Übermut ihre Scherze treiben – bis die alarmierten Tiereltern eingreifen. Ganz, wie das auch bei den Menschen der Fall wäre. Wunderschön hier zum Beispiel der Einfall mit dem kreiselnden Chamäleon, das angesichts der von Coco „verschönerten“ Tiere mit dem Farbenwechsel kaum mehr mitkommt.
Viele witzige Details, eine Vielfalt an Zeichentricktechniken, mal mehr, mal weniger ausgefeilt, eine lustige und in manchen Ansätzen doch auch ernste Handlung, in der es unter anderem um die Themen Freundschaft und Vater-Sohn-Beziehung geht, und vor allem die liebenswerte Hauptfigur des Films , der kleine Coco mit seinem Kleinkind-Charme, machen den Reiz dieses zauberhaften Animationsfilms aus. Als Beispiel genannt seien hier das vergnügliche Versteckspielen unter dem großen gelben Hut oder das Herumalbern mit den Seifenblasen. Es gibt sogar einen kleinen „projektionstechnischen“ Exkurs und immer wieder Anspielungen auf das Verhältnis von Groß und Klein.
Der schön colorierte Film wirkt auf bestrickende Art altmodisch, was ja auch dem Original-Coco gerecht wird, der vor mehr als 60 Jahren erstmals in der Kinderliteratur auftauchte.
Für Kinder besonders attraktiv ist dabei sicherlich, dass die Erwachsenen hier als eher milde töricht und tollpatschig dargestellt werden, denen vor allem der anarchistische Affe weit überlegen ist. Coco vor allem hat eines sehr gut drauf: Viel Herz gepaart mit ganz viel Instinkt.
Die FBW-Jury war sich einig: Dieser Film ist auch schon für die ganz Kleinen geeignet.