Tinkerbell und die Piratenfee

Kinostart: 12.06.14
VÖ-Datum: 16.10.14
2014
Filmplakat: Tinkerbell und die Piratenfee

FBW-Pressetext

Zarina ist eine kleine freche Glanzverwalter-Fee, deren Aufgabe darin besteht, den Feenglanz in Nimmerland zu verwalten. Dazu gehört auch der blaue Feenglanz, der die Feen fliegen lässt. Als Zarina eines Tages in ihrer Experimentierlust einen kräftigen Schaden anrichtet, wird sie damit bestraft, keine Glanzverwalterin mehr zu sein. Enttäuscht und wütend verlässt Zarina das Tal der Feen. Als sie nach Jahren zurückkommt, will sie den blauen Feenglanz stehlen, um ihn den Piraten zu bringen. Doch Tinkerbell und ihre Freundinnen tun alles, um das zu verhindern. TINKERBELL UND DIE PIRATENFEE ist bereits das fünfte Abenteuer der kleinen Feen aus Nimmerland. Doch während die anderen Filme sich ganz auf Tinkerbell und die Elfenwelt konzentrieren, geht dieser Film einen Schritt zurück und öffnet den Blick auf die Piratenwelt, in der sich auch eine Figur wie Hook findet, der schon als junger Pirat verschlagen und hinterlistig war. Dass jemand wie er aber keine Chance hat, seinen bösen Plan in die Tat umzusetzen, liegt an der tapferen Feentruppe, angeführt von Tinkerbell. Alle Freundinnen werden in liebevoller Genauigkeit und mit individuellen Charakterzügen beschrieben, so findet jeder kleine Feen-Fan seine eigene kleine Figur, mit der er oder sie sich identifizieren kann. Die Landschaften der verzauberten Welt sind detailreich, fantasievoll und farbenfroh animiert, glanzvoller Sonnenschein durchdringt jede Szene. Am Ende kehrt Zarina zurück nach Nimmerland, dank ihrer Freundinnen, die immer an sie und die Macht des Feenzaubers geglaubt haben. Eine wunderbare Botschaft für Kinder, die an diesem neuen zauberhaften Animationsabenteuer von Tinkerbell ihre wahre Freude haben werden.

Filminfos

Gattung:Animationsfilm; Fantasy; Kinderfilm
Regie:Peggy Holmes
Drehbuch:Jeffrey M. Howard; Kate Kondell
Musik:Joel McNeely
Weblinks:kinderfilmwelt.de; zelluloid.de; moviejones.de;
Länge:78 Minuten
Kinostart:12.06.2014
VÖ-Datum:16.10.2014
Verleih:Walt Disney
Produktion: Disney Toon Studios, Prana Studios;
FSK:0
BD EAN-Nummer:8717418438463
DVD EAN-Nummer:8717418438449
Anbieter-Link:disney.de
DVD Extras:Deleted Scenes, Making Of "The Frigate That Flies", Croc-U-Mentation

Jury-Begründung

Prädikat besonders wertvoll

Dieser mit wirksamen 3D-Effekten und vielen Einfällen aus musikalischer und gestalterischer Sicht versehene Animationsfilm ist ein charakteristischer Disney-Film. Ganz sicher ist er für junge Mädchen und ihr besonderes Faible für eine bunte Feenwelt gedacht, aber auch der erwachsene Begleiter kann manches entdecken, was ihm Freude bereitet wie z. B. der Inhalt des Piratensongs. Was passiert? Die experimentierfreudige, auch etwas vorwitzige Fee Zarina entführt den blauen Feenglanz aus Nimmerland und überlässt ihn der Piratenschar mit dem jungen James als intriganten Anführer. Sie wird durch ihre Tat zur Piratenfee, die dann erst zu spät merkt, dass sie nur ausgenutzt wurde. Die Rettung bringt die kleine Tinkerbell mit ihren fünf Freundinnen, sodass am Ende wie in jedem Märchen für diese Altersgruppe das Böse bestraft wird und die Guten ein rauschendes Fest feiern können.

Als sehr gelungen wertete die Jury, dass alle Feen ein klar konturiertes inhaltliches Profil bekamen, leicht kritische Anmerkungen gab es zur figürlichen Gestaltung dieses kleinen Ensembles. Bei aller Dramatik der Handlung kommt der Humor nicht zu kurz – sowohl in den Dialogen als auch in der Gestaltung des Geschehens. Wenn ein einäugiger Pirat „ein Auge auf etwas haben soll“ oder ein Baby-Krokodil Piraten jagt, kann und soll der Zuschauer sicher nicht ernst bleiben.

Kontroverse Diskussionen gab es darüber, ob die Farbgestaltung das ästhetische Empfinden der jungen Zuschauer(innen) zu stark auf eine bonbonbunte und sogleich rosarote Welt lenkt. Doch sicher braucht diese Fantasy-Welt ihre eigenen Farben. So ist nicht nur die am Schluss doch noch stattfindende große Show für die Bewohner von Nimmerland eine in Farben strotzende Sinfonie, sondern der Film als cineastisches Gesamtkunstwerk.