The Fountain

Kinostart: 18.01.07
VÖ-Datum: 17.08.07
2006
Filmplakat: The Fountain

FBW-Pressetext

Einer der innovativsten Regisseure der Gegenwart mit einem großen Wurf, der allerdings positiv gestimmte Betrachter braucht. Außerordentlich künstlerisch muss man diesen Film nennen. Soghaft und virtuos wie kaum ein Film seit Kubricks „2001“ und Tarkowskijs „Stalker“, visionär und mystisch, zärtlich-dunkel und suggestiv ist die bildgewaltige Parabel vom ewigen Leben, das den Tod überwindet. Ein Augen- und Sinnesschmaus.
Prädikat besonders wertvoll

Filminfos

Kategorie:Arthouse
Gattung:Drama; Fantasy; Romanze
Regie:Darren Aronofsky
Darsteller:Ellen Burstyn; Rachel Weisz; Hugh Jackman
Drehbuch:Darren Aronofsky; Ari Handel
Länge:97 Minuten
Kinostart:18.01.2007
VÖ-Datum:17.08.2007
Verleih:Kinowelt
Produktion: Warner Bros. Pictures, Protozoa Pictures
FSK:12

Jury-Begründung

Prädikat besonders wertvoll

Auch mit seinem neuen Film stellt der amerikanische Regisseur Darren Aronofsky (Pi, Requiem for a Dream) nachhaltig unter Beweis, einer der innovativsten Regisseure der Gegenwart zu sein. Sein zärtlich-dunkler, mystisch-visionärer Trip um Tod, Ehrfurcht, Schmerz, Schöpfung und ewiges Leben umfasst verschiedene Zeit- und Handlungsebenen, die er in spektakuläre Bilder mit enormer suggestiver Kraft einbettet.

Dabei entstanden teilweise ähnlich soghafte und virtuose Szenen, wie sie auch in solchen Klassikern wie in Kubricks 2001 – Odyssee im Weltraum oder Tarkowskijs Stalker vorkommen. Der große Verdienst von Darren Aronofsky ist es, filmische Welten schaffen zu wollen, die als unverfilmbar gelten müssen. Ein grenzwertiges Experiment, welches auch bei The Fountain beeindruckend geglückt ist.

Mit großartigem Dekor, ausdrucksstarken Darstellern und ausgefeiltester Tricktechnik hat er hier insofern etwas beinahe Unmögliches geschaffen, sofern sich der Zuschauer auf diese Bilder auch einlässt. Denn diese außerordentliche künstlerische Komposition, passend untermalt durch die klassische Musik des „Kronos Quartetts“, wird wohl nur dann den Betrachter positiv erreichen können, wenn er sich durch dessen Bilder samt gradliniger esoterischer Botschaft nicht überfordert fühlt. Was wiederum ein hohes Maß an Offenheit und grundsätzlicher Bereitschaft des Einlassens und Zeithabens beim Zuschauen voraussetzt.

The Fountain ist ganz großes Kino!