Shrek - Der tollkühne Held

Kinostart: 05.07.01
2000
Filmplakat: Shrek - Der tollkühne Held

FBW-Pressetext

Häßliches Fabelmonster und geschwätziger Esel sind die Helden in einem perfekt gemachten Fantasy-Film, der witzig, aber völlig respektlos bekannte Märchenmotive "ausbeutet".
Prädikat besonders wertvoll

Filminfos

Gattung:Animationsfilm
Regie:Andrew Adamson; Victoria Jenson
Darsteller:Mike Myers; Eddie Murphy; Cameron Diaz
Drehbuch:Ted Willott; Terry Rossio
Weblinks:kinderfilmwelt.de; filmsortiment.de;
Länge:90 Minuten
Kinostart:05.07.2001
Verleih:Universal
Produktion: DreamWorks SKG
FSK:0

Jury-Begründung

Prädikat besonders wertvoll

Im dunklen Sumpf eines Zeichentrick-Fantasylandes haust der grüne Oger, ein von allen Menschen gefürchtetes Wesen. Dieser Sumpfbewohner ist so häßlich, daß ihn alle anderen Geschöpfe meiden und er am liebsten alleine leben möchte. Doch dann dringt die Märchenrealität in seine Abgeschiedenheit: Der Herrscher des Landes läßt alle Fabelwesen in den Sumpf treiben, und der Oger findet in einem sprechenden Esel einen wahren Freund, der ihm sogar zu einer Prinzessin verhilft.

Dieser märchenhafte Stoff, in dem es von Zauberwesen und Drachen, Rittern und anderen Kreaturen aus ferner Zeit nur so wimmelt, dient als Anlaß für eine bunte Fülle von amüsanten Zitaten aus der Filmgeschichte und für zahlreiche Parodien auf neuere Produktionen, egal ob „König der Löwen“, „Tiger & Dragon“ oder „Robin Hood“. Mit viel Schwung werden die Fernsehwerbespots genauso auf die Schippe genommen wie die Welt der Popstars. In perfekter computeranimierter Technik entstehen Figuren, deren Mimik und Gestik beeindruckend lebensnah wirken.

Neben aller Komik aber hat der Film natürlich auch eine Botschaft: Es kommt auf die inneren Werte an, und man soll niemanden allein nach seinem Äußeren beurteilen. Auch Begriffe wie Freundschaft, Liebe und Menschenwürde werden hier geschickt in die ebenso unterhaltsame wie komische Geschichte vom Riesen und seinem getreuen Eselsfreund eingestreut. Obgleich dies nicht unbedingt neue und überraschende Aussagen sind, bietet „Shrek“ doch insgesamt so viele beachtliche technische und dramaturgisch gelungene Momente, daß der Ausschuß sich für die Vergabe des höchsten Prädikats entschied.