Freddy/Eddy

Kinostart: 01.02.18
2016
Filmplakat: Freddy/Eddy

FBW-Pressetext

Spannend erzählter Thriller, in dem ein Mann zu beweisen versucht, dass sein Doppelgänger all die Verbrechen verübt hat, derer er beschuldigt wird.

Alle glauben, Freddy sei ausgetickt. Habe die Nerven verloren, seine Frau windelweich geprügelt. Ins Gefängnis muss er nicht, doch eine Therapie muss sein. Und seine Karriere als Maler kann er erst einmal vergessen. Denn wer will schon von einem Gewalttäter ein Bild kaufen? Freddy weiß, dass sein Leben durch den Vorfall komplett aus den Fugen geraten ist. Dabei war es gar nicht er, der seine Frau verprügelt hat. Ganz bestimmt nicht. Es war Eddy. Eddy, der so aussieht wie er. Eddy, den keiner außer ihm sehen kann. Eddy, der aus irgendwelchen Gründen sein Leben zerstören will. Doch wie soll Freddy der Welt beweisen, dass Eddy existiert, wenn ihm keiner glauben will? Mit ihrem Spielfilmdebüt FREDDY/EDDY gelingt der Filmemacherin Tini Tüllmann ein Thriller, der seine Spannung geschickt aufbaut. Stück für Stück lässt der Film den Zuschauer in Freddys Seelenleben eintauchen und Zeuge der immer stärker werdenden Unsicherheit werden, die Freddy befällt. Felix Schäfer gelingt in seiner überzeugenden Doppelhauptrolle der schwierige Spagat zwischen zwei Figuren, die sich diametral gegenüber stehen und bei denen es bis zum Schluss offenbleibt, ob es sich überhaupt um zwei „reale“ Figuren handelt. Unterstützt wird Schäfer von einem großartigen Cast, angeführt von Jessica Schwarz und Greta Bohacek als ihre Tochter Mizi. Gekonnt arbeitet der Film mit genretypischen Suspense- und Schockmomenten, unterstützt von einem starken Licht- und Soundkonzept und einer Kamera, die mit den klug gefilmten Bildern das clevere Katz-und-Maus-Spiel mit den Zuschauern zusätzlich unterstützt. FREDDY/EDDY ist mutiges und konsequentes deutsches Genre-Kino, das bis zum letzten Twist überrascht und überzeugt.

Filminfos

Jury-Begründung

Prädikat wertvoll

Das Gutachten folgt in Kürze.