Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs

Kinostart: 17.12.03
2003
Filmplakat: Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs

FBW-Pressetext

Mit visueller Wucht und der Dramatik eines gewaltigen Epos wird der Fantasy-Klassiker zu den Höhepunkten und dem Ende der großen Geschichte geführt. Genre-Kino vom Feinsten. Altersempfehlung: ab 10 Jahren.
Prädikat besonders wertvoll

Filminfos

Gattung:Spielfilm; Fantasy
Regie:Peter Jackson
Darsteller:Sean Astin; Ian McKellen Viggo Mortensen Liv Tyler Elijah Wood
Drehbuch:Fran Walsh; Philippa Boyens; Peter Jackson (Vorlage: J.R.R. Tolkien)
Weblinks:filmsortiment.de;
Länge:201 Minuten
Kinostart:17.12.2003
Verleih:Warner
Produktion: New Line Cinema, Wingnut Films-Production;
FSK:12
Bildungseinsatz:matthias-film.de;

Jury-Begründung

Prädikat besonders wertvoll

Unerschütterliche Hoffnung ist das Prinzip, auf dem alle Taten der Helden in der Schlacht um Mittelerde beruhen. Und sehr emotional offenbart sich im dritten Teil der Ringe-Trilogie der weitere Weg der Kampfgefährten zur Schicksalsschlacht gegen Sauron und die erhoffte Vernichtung des verhängnisvollen Rings des Bösen durch den Hobbit Frodo.
Peter Jackson gelang im Schlußteil der Tolkien-Saga tatsächlich noch eine weitere Steigerung.
Die Entscheidungsschlacht um Minas Tirith stellt den Kampf um Helms Klamm im zweiten Teil noch bei weitem in den Schatten. Und Frodos Weg nach Mordor, wo er den Ring nur vernichten kann, ist gespickt mit noch größeren Entbehrungen und Gefahren. Der Kampf gegen die Riesenspinne Kankra beweist, daß in der digitalen Bearbeitung dieses Filmteils wiederum enorme Fortschritte gegenüber den ersten beiden Teilen zu verzeichnen sind.

„Die Rückkehr des Königs“ ist kein eigenständiger Film, sondern verlangt durch das Fehlen einer längeren Exposition die Kenntnis der vorhergehenden Teile. So fügen sich alle drei Teile zu einem gewaltigen Legenden-Epos zusammen, das sich von Mal zu Mal zu steigern vermag, mehr und mehr an Schauwerten und Emotionen gewinnt und dennoch in jedem Teil einen dramaturgischen Spannungsbogen aufzuweisen vermag.
Die Auswahl der Protagonisten erweist sich wiederum als Glücksfall. Die Helden sind uns inzwischen alle ans Herz gewachsen. Wir leiden und kämpfen mit ihnen. Alle Figuren haben längst zu einer umfassenden und sehr eigenständigen Charakterzeichnung gefunden. Die Kamera zaubert Bilder von elementarer Kraft und emotionaler Tiefe. Szenenfolgen, die durch eine brillante Montage zu einer harmonischen Einheit gefügt wurden. Längst ist die Musik zum vertrauten Begleiter geworden, wenn sie zum richtigen Zeitpunkt und sparsam eingesetzt wird. Und niemand kann an der inszenatorischen Großtat Peter Jacksons zweifeln, dem auch das schier Unmögliche gelang, aus einem Kultbuch für Generationen von Lesern ein Drehbuch zu zaubern, das diesem gerecht wird und Grundlage eines der wohl außergewöhnlichsten Werke der Filmgeschichte wurde.