Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel

Kinostart: 24.11.11
VÖ-Datum: 02.11.12
2011
Filmplakat: Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel

FBW-Pressetext

Der letzte echte Weihnachtsmann Niklas Julebukk hat ein Problem: Gerade noch hat er es geschafft, aus der Weihnachtswelt zu fliehen und so den Schergen des bösen Waldemar Wichteltod zu entkommen, da strandet er zusammen mit seinen Hilfsengeln und Kobolden auf einmal auf der Erde. Der einzige, der ihm jetzt noch helfen kann, ist der 9jährige Ben, der mit seinen Eltern gerade in die Stadt gezogen ist. Gemeinsam versuchen Sie, das Fest zu retten und alle um sie herum zu überzeugen, dass Weihnachtswunder möglich sind. Bei diesem fantasievollen Weihnachtsfilm wird die ganze Familie auf ihre Kosten kommen. Entzückende Einfälle, liebenswerte Figuren und eine spritzige Romanvorlage von Cornelia Funke sorgen für gute Stimmung pünktlich zur Adventszeit. Und Alexander Scheer als der etwas andere Weihnachtsmann ist ein Spaß für Jung und Alt. Frohes Fest!

Filminfos

Gattung:Spielfilm; Fantasy; Kinderfilm
Regie:Oliver Dieckmann
Darsteller:Alexander Scheer; Noah Kraus; Mercedes Jadea Diaz; Jessica Schwarz; Fritz Karl; Volker Lechtenbrink; Christine Urspruch; Charly Hübner; Gruschenka Stevens; Paul Alhäuser; Tamino Wecker; Eric Evers
Drehbuch:Uschi Reich; Benjamin Biehn; Robin Getrost
Buchvorlage:Cornelia Funke
Kamera:Alexander Fischerkoesen
Schnitt:Christian Nauheimer
Musik:Péter Wolf
Webseite:weihnachtsmann-film.de;
Weblinks:zelluloid.de; kinderfilmwelt.de;
Länge:107 Minuten
Kinostart:24.11.2011
VÖ-Datum:02.11.2012
Verleih:Constantin Film Verleih GmbH
Produktion: Bavaria Filmverleih- und Produktions GmbH, Wega Film; Ackermann Filmproduktion; Kiddinx Filmproduction; ZDF;
FSK:0
Förderer:FFA; FFF Bayern; Filmstiftung NRW; DFFF; Bayerischer Bankenfond
DVD EAN-Nummer:4011976322887

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Jury-Begründung

Prädikat wertvoll

Der fantasievolle Film, der auf dem gleichnamigen Roman von Cornelia Funke basiert, führt die Zuschauer in zwei Familien ein, deren Sohn bzw. Tochter unmittelbar vor Weihnachten große Sorgen haben. Es geht dabei aber nicht um materielle Wünsche, sondern um für Kinder wichtige Werte. Die beiden jungen Protagonisten, Ben und Charlotte, haben sich gerade erst kennen gelernt und verstehen sich auch nicht auf den ersten, sondern erst auf den zweiten oder dritten Blick! In unterschiedlichen Bewährungsproben entsteht im Verlauf der Geschichte eine in filmischen Bildern gestaltete Kinderfreundschaft. Dabei können vor allem beide Kinderdarsteller in ihren Rollen überzeugen.
Existenzielle Sorgen hat auch der letzte noch existierende Weihnachtsmann, eine interessante, überraschend junge Figur. Er flieht vor seinen Feinden, die in ihrer Figurenzeichnung und ihren Kostümen frühere amerikanische oder sowjetische Geheimdienstler zitieren. Nun soll auch der letzte Weihnachtsmann nach dem Willen seines Verfolgers Waldemar Wichteltod zu Eis erstarren.
Zu den fantasievollen und -anregenden Stärken des Films zählt sicherlich die Trickgestaltung, insbesondere die der Engel und Kobolde, des Bauwagens und des letzten Rentieres. Eine gelungene Ergänzung der Effekte findet sich übrigens im „Making of“, im Abspann.
Der Betrachter mit einer gewissen Literatur- und Filmerfahrung fühlt sich partiell an „Hänsel und Gretel“ oder „Die Schneekönigin“, sicher auch ein wenig an MOMO erinnert. All dies macht den Film für jüngere Schulkinder zu einem Erlebnis, des Ansehens wert.