Was das Herz begehrt

Kinostart: 12.02.04
2003
Filmplakat: Was das Herz begehrt

FBW-Pressetext

Die romantische Liebesbeziehung zwischen einem in die Jahre gekommenen Playboy und einer reifen Erfolgsautorin hat alles was das Herz begehrt: ein Schuß Lebensweisheit, warmherzigen Humor, geschliffene Dialoge und prächtig agierende Stars.
Prädikat wertvoll

Filminfos

Gattung:Komödie
Regie:Nancy Meyers
Darsteller:Jack Nicholson; Keanu Reeves; Diane Keaton
Drehbuch:Nancy Meyers
Weblinks:filmsortiment.de;
Länge:128 Minuten
Kinostart:12.02.2004
Verleih:Warner
Produktion: Columbia Pictures Industries, Warner Bros. Pictures; Waverly Films;
FSK:0

Jury-Begründung

Prädikat wertvoll

„Endlich hab ich kapiert, worum die Welt sich dreht“, seufzt Jack Nicholson am Ende auf einer Brücke in Paris, der Stadt der Liebe. Stereotypen und Klischees sind es, und immer wieder die neue-alte Reibung zwischen den Geschlechtern, die in dieser romantischen Komödie (früher hätte man gesagt „Komödie über Kreuz“) aufbereitet werden. Das hat einige Längen, aber schlägt auch Funken. Buch und Regie ist das zuzuschreiben und den gutgelaunten Darsteller-Veteranen Diane Keaton und Jack Nicholson, die beim Reigen der Liebe im Leben jenseits der 60 viel Herz und Haut zeigen - und Gefühle.

Jack Nicholson als ewiger Junggeselle, Chauvi-Hedonist und alter Kauz agiert geradezu autobiografisch und mit Mut zur Häßlichkeit. Diane Keaton gibt der gealterten und einsamen Bühnenautorin Erica Barry Würde, Witz und Strahlkraft. Gerade weil der Film die beiden auch mit jüngeren Partnern verknüpft, zeigt sich, daß die eigentliche Jugend doch stets im Herzen liegt. Die unterhaltsame Komödie aktualisiert die Geschlechterbeziehungen, es wird sogar von Bett zu Bett per Laptop gechattet, spielt mit Altersunterschieden und Jugendwahn, Rollenbildern und Erwartungshaltungen - und sie schreibt weiter am ewigen Diskurs, was es denn sei, dies eigentümliche Ding namens Liebe. Großen Tiefgang hat das nicht, aber hohen Unterhaltungswert, filmhandwerklich perfekt gemacht, die Kamera führte Michael Ballhaus.