Herr Figo und das Geheimnis der Perlenfabrik

Kinostart: 10.01.08
2006
Filmplakat: Herr Figo und das Geheimnis der Perlenfabrik

FBW-Pressetext

„Früher oder später werden alle Kinder erwachsen“, aber für diesen liebenswerten und warmherzigen Kinderfilm gibt es keine Altersbegrenzung nach oben. Auch Erwachsene werden hier verzaubert. Geschickt und unprätentiös verknüpfen sich hier reale und animierte Welt, Milchzähnchen und Perlen. Machart und Ausstattung mit ihrem südländischen Temperament und Flair haben einen eigenen Reiz.
Prädikat besonders wertvoll

Filminfos

Gattung:Animationsfilm; Kinderfilm
Regie:Juan Pablo Buscarini
Darsteller:Delfina Varni; Fabián Mazzei; Ana Maria Orozco; Nicolás Torcanowsky; Joe Rigoli; Diego Gentile; Ana Maria Nazar
Drehbuch:Enrique Cortes
Weblinks:kinderfilmwelt.de; filmsortiment.de;
Länge:95 Minuten
Kinostart:10.01.2008
Verleih:3L
Produktion: Castelao Productions S.A., Patagonik Film Group; Filmax Entertainment; Castelao Producciones S. A.;
FSK:0

Jury-Begründung

Prädikat besonders wertvoll

Eine Hommage an die Phantasie und ein Plädoyer für das Bewahren der Kindheit.

Auch wenn die Erwachsenen es nicht glauben, Lucia weiß es: „Auf die Maus kann man sich verlassen“.

Zwei Welten verschmelzen in diesem Familienfilm. Hier gibt es die reale, gegenwärtige Welt, in der Kinder und Erwachsene leben, und da die animierte - unter- und überirdische Welt der Zahnmaus – die Phantasiewelt des Herrn Figo.

Herr Figo sammelt ausgefallene Milchzähne ein und ersetzt sie den Kindern durch Münzen. Dann werden diese Milchzähne mittels aufwändiger Handarbeit in der Mäusefabrik zu Perlen verarbeitet, die ein alter Juwelier erhält.

Die Jury war beeindruckt, wie es gelingt, unterschiedliche Konflikte, Auffassungen und Charaktere filmisch zu gestalten, wozu auch die musikalische Gestaltung wesentlich beiträgt. Südliches Temperament und spannende Szenen prägen die Filmhandlung ebenso wie ruhige, poetische Sequenzen.

Der 93minütige Film lässt schmunzeln, regt zum Nachdenken über unsere Gegenwart und uns selbst an. Diesem Filmerlebnis sind viele Besucher – möglichst in Familie – zu wünschen.