Die kleine blaue Lokomotive

VÖ-Datum: 30.06.11
2010
Filmplakat: Die kleine blaue Lokomotive

FBW-Pressetext

Im Traumland geht es drunter und drüber: Die alte Dampflok Rusty hat beim Transport der Kinderträume in der realen Welt ein Nickerchen gemacht und nun aus Versehen ein Kind mitgebracht. Keiner weiß weiter, bis sich die kleine blaue Rangier-Lokomotive ein Herz fasst, um den Jungen zurückzubringen. Und das, obwohl sie doch noch nie in der richtigen Welt war. Da heißt es mutig sein! Die Abenteuer der kleinen blauen Lokomotive unterhalten bereits kleinere Zuschauer. Spannungsreiche Momente lösen sich schnell wieder auf. Schön auch die positiven Botschaften dieser charmanten Geschichte, wie etwa das Mantra der kleinen Heldin: „Ich kann’s, ich kann’s, ich kann’s!“ Hier wird gezeigt, dass alles möglich ist, wenn man nur an sich glaubt. Die liebevolle Animation und die stimmungsvolle Musik laden die Kinder auf diesen sympathischen Ausflug in eine Märchen- und Traumwelt ein.. Die Reise kann beginnen!
Prädikat wertvoll

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Filminfos

Gattung:Animationsfilm; Spielfilm
Regie:Elliot M. Bour
Weblinks:kinderfilmwelt.de;
Länge:68 Minuten
VÖ-Datum:30.06.2011
Verleih:Universal
Produktion: Universal Studios
FSK:0

Jury-Begründung

Prädikat wertvoll

Die FBW-Jury hat dem Film das Prädikat wertvoll erteilt.

Dieser Kinderfilm basiert auf einem in der angelsächsischen Welt sehr beliebten Kinderbuch aus den achtziger Jahren, in dessen Mittelpunkt eine kleine blaue Lokomotive steht. Sie arbeitet im Bahnhof des Traumlandes und sorgt dafür, dass alle Züge, die mit Träumen gefüllt in Richtung Realität fahren, rechtzeitig starten und ausreichend mit süßen Träumen und Spielzeugwünschen beladen sind. Eines Tages gerät ein lebendiger Junge aus der Wirklichkeit in das Traumland und löst mit seinem Erscheinen Chaos aus. Die kleine Lokomotive soll ihn deshalb mitsamt einigen Spielsachen zurück ins reelle Leben bringen und muss dabei über den schier unüberwindlichen Traumberg hinüber, über den nur noch der bösartige Albtraumzug rast. Viele Abenteuer müssen die Weggefährten gemeinsam bestehen, und nach dem Motto: „Du kannst es, wenn du es glaubst und willst“ bezwingt die Lokomotive den steilen Berg. Einige Schwierigkeiten bereitete dem Bewertungsausschuss die Frage, für welches Alter sich diese an sich heitere, durchaus liebenswerte Geschichte eignet. Für kleine Kinder birgt der Film doch auch aufgrund des finsteren Albtraumzugs einige gruselige Momente, für ältere Kinder ist er vielleicht doch zu altmodisch. Auch stören einige Längen, die diese knapp 68 Minuten manchmal zäh erscheinen lassen. Dennoch bietet diese Reise von der Wirklichkeit ins bunte Traumland und zurück in die so genannte Realität einige sehr schöne Szenen, die Computeranimation ist durchaus gelungen. Auch die Moral von der Geschichte, dass nicht nur die blaue Lokomotive dank ihrer Ausdauer zum Traumzug befördert wird, sondern auch der „Menschenjunge“ nach dem Traumerlebnis Herr seiner Ängste wird und in der wirklichen Welt sich dem Mobbing durch unangenehme Mitschüler und den Anfechtungen des Schulleben stellt, mag zwar eher einfach erscheinen, ist aber hübsch umgesetzt. DIE KLEINE BLAUE LOKOMOTIVE ist ein Bilderbuchklassiker, und die Adaption des Stoffes mit klassischen, fast altmodischen Erzählstrukturen entspricht der Geschichte und erweckt bei erwachsenen Zuschauern zudem einen Hauch von Nostalgie.