Der Staatsfeind Nr. 1

Kinostart: 17.12.98
1998
Filmplakat: Der Staatsfeind Nr. 1

Kurzbeschreibung

Farbiger Anwalt gerät durch Zufall ins Visier der allmächtigen und allgegenwärtigen National Security Agency, die - um einen politischen Mord zu vertuschen - mit ihren Killerkommandos eine gnadenlose Jagd auf ihn inszeniert.
Prädikat wertvoll

Filminfos

Gattung:Drama; Thriller; Actionfilm
Regie:Tony Scott
Darsteller:Will Smith; Gene Hackman; Jon Voight
Drehbuch:David Marconi
Kamera:Daniel Mindel
Schnitt:Chris Lebenzon
Musik:Harry Gregson-Williams; Trevor Rabin
Weblinks:filmsortiment.de;
Länge:132 Minuten
Kinostart:17.12.1998
Verleih:Buena Vista Filmverleih
Produktion: Touchstone Pictures, Touchstone Pictures;
FSK:12

Jury-Begründung

Prädikat wertvoll

Das erfolgsverwöhnte und geordnete Leben des Anwalts Dean gerät
von einer Minute auf die andere aus den Fugen, als er
unwissentlich in den Besitz einer Computerdiskette mit
hochbrisantem politischen Inhalt gerät. Von nun an ist der
Staatsfeind Nr. 1 ein gnadenlos in der Öffentlichkeit Verfemter
und Gejagter.

Der für seine aufwendigen Action-Filme bekannt gewordene
amerikanische Regisseur Tony Scott wählte sich als zentrales
Thema für diesen Film die totale Überwachung des Individuums
mittels modernster Technologien, eine erschreckende Vision der
Ohnmacht des Einzelnen, einem "Big brother" hilflos ausgeliefert
zu sein.
Allein die Wahl dieses Themas hebt den Film aus der Reihe purer
Spannungs- und Unterhaltungsfilme heraus und gibt ihm dadurch
auch in weiten Teilen seinen erheblichen Spannungsbogen. Daß der
Film im letzten Drittel dieses Thema etwas vernachlässigt und aus
dem Gejagten einen Jäger werden läßt, ist zwar dramaturgisch
nachzuvollziehen, mindert aber auch seine inhaltliche Qualität.

Immerhin: Der Film bietet atemlose Spannung dank der Perfektion
in Inszenierung, Montage und Kamera sowie eindrucksvollen Stunts
und Verfolgungsjagden. Will Smith kann beachtliche
darstellerische Leistungen auch neben einem Schauspieler-Dino wie
Gene Hackman ohne Qualitätsverlust unter Beweis stellen.