Der Schakal

Kinostart: 12.03.98
1997
Filmplakat: Der Schakal

Kurzbeschreibung

Ein eiskalt und emotionslos agierender Killer und Frauenhasser, der im Auftrag der russischen Mafia die First Lady der USA töten soll, wird vom FBI mit Unterstützung eines ehemaligen IRA-Terroristen mühsam identifiziert und gejagt.
Prädikat wertvoll

Filminfos

Gattung:Actionfilm
Regie:Michael Caton-Joney
Darsteller:Bruce Willis; Richard Gere; Sidney Poitier
Kamera:Karl Walter Lindenlaub
Schnitt:Jim Clark
Musik:Carter Burwell
Weblinks:filmsortiment.de;
Länge:124 Minuten
Kinostart:12.03.1998
Verleih:Concorde
Produktion: Universal Studios, Universal City Studios; Inc.; Mutual Film Company; Tele-München Fernseh;
FSK:16

Jury-Begründung

Prädikat wertvoll

Es gab ein berühmtes Vorbild: Fred Zinnemanns Politthriller "Der
Schakal". Nur dessen grobes Handlungsgerüst blieb als Grundlage
für diesen Film, der die russische Mafia für ein internationales
Rachekomplott verantwortlich macht.

Bruce Willis spielt erstmals den Bösen in der Rolle des scheinbar
unsichtbaren und deshalb unfaßbaren Auftragkillers und genießt
offensichtlich diese Rolle. Er gibt sich eiskalt und ist ein
Meister der perfekten Verwandlungskunst. Als Gegenspieler glänzen
ebenso Richard Gere als ehemaliger IRA-Terrorist, der als
einziger den Schakal zur Strecke bringen kann, und Sidney Poitier
als FBI-Direktor.

Inszeniert ist der Film perfekt, mit großem Aufwand und dem Genre
angemessenen Leistungen in Kamera, Musik, Montage und
waffentechnischen Raffinessen. Der Bewertungsausschuß bemängelt
die etwas zu lang geratene Exposition des Films. So kommt erst
richtig Spannung auf, wenn der Schakal und sein Gegenspieler in
das tödliche Katz- und Maus-Spiel eintreten. Die "Blutschau" bei
einigen Actionszenen wirkt unnötig und eher qualitätsmindernd und
ist wohl eine Referenz an die in den letzten Jahren angehobene
Brutalitätsschwelle im Genre Action und Thriller.