Blue Note - A Story of modern Jazz

Kinostart: 16.04.98
1997
Filmplakat: Blue Note - A Story of modern Jazz

Kurzbeschreibung

Mit Hilfe von Interviews und Konzertmitschnitten erzählte Geschichte eines Plattenlables, das von Alfred Lion 1939 eingeführt wurde und die Entwicklung des modernen Jazz bis 1990 beeinflußt und dokumentiert hat.
Prädikat besonders wertvoll

Filminfos

Gattung:Dokumentarfilm
Regie:Julian Benedikt
Darsteller:Freddie Hubbard; Gil Melle
Drehbuch:Julian Benedikt
Kamera:William Rexer; Georg Steinweh
Schnitt:Andrew Hulme
Weblinks:filmsortiment.de;
Länge:94 Minuten
Kinostart:16.04.1998
Verleih:Salzgeber & Co.
Produktion: EuroArts Entertainment OHG, Stuttgart, EuroArts Entertainment;
FSK:0

Jury-Begründung

Prädikat besonders wertvoll

1939 in New York von den deutschen Emigranten Francis Wolff und
Alfred Lion gegründet, gehört das Jazz-Label "Blue Note" zu den
großen Musik-Legenden des Jahrhunderts. "Swing" und "Groove"
mußten die Musiker haben, die dort veröffentlicht wurden, und
Originalität. Botschafter des Jazz waren und sind die
Blue-Note-Künstler allesamt. Der intelligent montierte Film ist
dies auch geworden. Weit mehr als nur ein faktenhuberisches
Denkmal, atmet die vielstimmige Dokumentation selbst den freien
Geist des Jazz. "Als ob Könige fotografiert worden wären", wie
Taj Majal über seine Musikerkollegen sagt, bestimmen die
Schwarzweißfotos von Francis Wolff den Film, künden die berühmten
Plattencover von Freiheit und Kreativität. Aus vielen Interviews
und Blickwinkeln bildet sich ein nicht nur vergoldetes Porträt
der einzig originär-amerikanischen Kulturform. Plattengeschichte
und Musikgeschäft werden erhellt, der Anteil der emigrierten
Juden an der Verbreitung des Jazz ebenso wie die
Lebenswirklichkeit der überwiegend schwarzen Musiker. Das
schönste aber ist, wie oft Würde, Menschenwürde und Lebensfreude
aus den Bildern und Tönen strahlt.