17 Again

Kinostart: 14.05.09
VÖ-Datum: 18.09.09
2009
Filmplakat: 17 Again

FBW-Pressetext

„Was wäre, wenn...?“ diese Frage stellt sich wohl jeder einmal. Auch der frisch getrennte und von seinem Job frustrierte Mike O'Donnell denkt noch oft an den Moment, als er mit 17 Jahren seine Basketball-Karriere für Freundin und Nachwuchs sausen ließ. Doch im Lauf dieser turbulenten Komödie bekommt er auf wundersameweise die Chance, verjüngt in seinem Teenagerkörper, sowohl das Leben seiner Familie wieder in die rechten Bahnen zu lenken, als auch über seine Ansichten zu reflektieren. Ein gutes Maß an Leichtigkeit, Fantasyelementen und familiengerechtem Humor sowie der strahlende Jungstar Zac Efron machen aus diesem Weg der Selbsterkenntnis ein Highlight für einen breiten Zuschauerkreis. Ein gelungenes Beispiel für kurzweilige Unterhaltung mit einer schönen Message!
Prädikat wertvoll

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Filminfos

Gattung:Komödie; Spielfilm
Regie:Burr Steers
Darsteller:Leslie Mann; Zac Efron; Michelle Trachtenberg
Drehbuch:Jason Filardi
Weblinks:;
Länge:102 Minuten
Kinostart:14.05.2009
VÖ-Datum:18.09.2009
Verleih:Warner
Produktion: Offspring Entertainment , Offspring Entertainment
FSK:0

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Jury-Begründung

Prädikat wertvoll

In dieser Variante von Frank Capras It’s a Wonderful Life gibt es auch einen freundlichen, älteren Herren, der wie James Stewarts Engel Clarence nach dem Sprung von einer Brücke den verzagten Helden in eine Alternativwelt versetzt, in der sich scheinbar all seine Wünsche erfüllen, so dass dieser sich schließlich darüber klar wird, was er wirklich will und dass er es immer schon gehabt hat. Mike ließ als 17-Jähriger eine vielversprechende Sportkarriere sausen und heiratete statt dessen seine schwangere Jugendliebe. 20 Jahre später hat er einen öden Job, steht kurz vor der Scheidung und trauert der einst verpassten Chance seines Lebens nach. Nach der fantastischen Verwandlung - mit dem wabernden Strudel, der aus zahllosen Zeitreisefilmen seit den 50er Jahren wohlbekannt ist - findet sich Mike zwar noch in der gleichen Zeit, dafür aber in seinem 17 Jahre alten Körper wieder. So trifft er seine beiden Kinder als Gleichaltriger und versteht zum ersten Mal, welche Probleme sie wirklich haben. Mit seiner eigenen Frau ist er kurz davor, eine Mrs. Robinson-Affäre einzugehen und nachdem er einiges für seine Familie zum besten gerichtet hat, ist er schließlich heilfroh, wenn er sich am Schluss des Films in seinem alten, wenig trainierten Körper wiederfindet.

Mit dieser Diskrepanz zwischen "Körper und Geist" haben der Drehbuchautor Jason Filardi und der Regisseur Burr Steers eine komische Grundsituation geschaffen, die sie mit einem guten Gefühl für Situationskomik immer wieder neu variieren. Dabei gelingt es ihnen, eine feine Balance zwischen Witz und Romantik zu halten, denn Mike ist keine komische Figur, sondern wird von Zac Efron und Matthew Perry als ein Sympathieträger verkörpert, der sich redlich darum bemüht, sein Leben richtig zu gestalten. Deshalb durften die Scherze auf seine Kosten nicht zu peinlich oder abgedreht werden - und deshalb hat er mit dem von Thomas Lennon gespielten Freund Ned auch einen Sidekick an der Seite, der als durchgeknallter Superkonsument für die großen Lacher sorgt und manchmal sogar droht, den eigentlichen Protagonisten Mike an die Seite zu drängen.